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«Bahnhöfli»: Besetzer sind weg

Zürich. Der Abbruch des ehemaligen Restaurants Bahnhof Wollishofen war bereits für diesen Sommer angekündigt. Der Baubeginn habe sich wegen Auflagen der Stadt und der Suche nach einem Generalunternehmer verzögert, sagt Pasquale Moio von der TM Immoswiss AG, welche die geplanten Luxuswohnungen verkauft. Anstelle des einst beliebten Quartierrestaurants soll ein Wohnhaus mit sieben luxuriösen Eigentumswohnungen sowie einer mittelgrossen Coop-Filiale im Erdgeschoss entstehen. Es befindet sich an für das Aussenquartier zentraler Lage zwischen Seestrasse und Bahnhof. Baustart ist laut Moio Ende Oktober. Der Abbruch des Flachdachgebäudes erfolge noch im November. Viereinhalb Jahre lang stand das Restaurant leer. Ein Jahr nach Auszug des letzten Wirts nahmen es fünf bis zehn Aktivisten in Beschlag. Obwohl diese mit Sprayereien und Spruchbändern am Haus auf ihre politischen Anliegen aufmerksam machten, eckten sie im Quartier nicht an. Zum Zweijahrjubiläum der Besetzung waren gar die Nachbarn eingeladen. Die Besetzer seien denn auch friedlich gegangen, sagt Moio. «Sie sagten, sie zögen um. Wohin, sagten sie nicht.» Der letzte sei Ende September ausgezogen. «Besenrein haben sie das Haus nicht gerade hinterlassen.» (sa)

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