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Ban warnt vor Gewalt im westafrikanischen Guinea vor den Wahlen

Der UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon hat vor Gewalt im westafrikanischen Guinea gewarnt. Er sei beunruhigt angesichts der Berichte über Zusammenstösse im Vorfeld der Wahlen in dem Land, teilte ein UNO-Sprecher am Freitag in New York mit.

"Der Generalsekretär ruft zu Ruhe auf und bittet alle Guineer von Handlungen abzusehen, die den laufenden friedlichen und demokratischen Prozess im Land untergraben könnten." Alle politischen Lager müssten "die Bedingungen für friedliche und demokratische Parlamentswahlen schaffen", forderte Ban.

Bei einer Demonstration in der Hauptstadt Conakry am Mittwoch waren rund 130 Menschen verletzt worden. Zu dem Marsch waren Tausende zusammengekommen, die Transparenz bei den für den 12. Mai geplanten Wahlen forderten.

Zugleich protestierten sie gegen eine südafrikanische Firma, die das von der Opposition angezweifelte Wählerverzeichnis überprüfen soll.

Eine Kundgebung von Anhängern der guineischen Opposition wird am vergangenen Mittwoch durch Einsatz von Tränengas von den staatlichen Sicherheitskräften aufgelöst (Archiv)

(sda)

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