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Baustart für die ZHAW-Bibliothek in der City-Halle

Ein weiterer Meilenstein für die Neuentwicklung des Sulzerareals Stadtmitte: Heute Morgen hat die Implenia offiziell mit dem Umbau der City-Halle begonnen. Im Sommer 2014 sollen dort die ersten Studierenden in der neuen ZHAW Bibliothek lesen und lernen.

Stadtpräsident Michael Künzle (CVP) bezeichnete den Baustart als einen «Meilenstein auf dem Weg Winterthurs zur Bildungsstadt.» Dass nun eine Bibliothek in die City-Halle, das markante Gebäude am Rand zum Gleisfeld des Hauptbahnhofs, einziehe, sei besonders gut und ein Symbol für den attraktiven Bildungsstandort. «Die ZHAW verwurzelt sich immer stärker in Winterthur», sagt Künzle.

Am neuen Standort sollen bis 2014 die bisher fünf ZHAW-Bibliotheken der in Winterthur beheimateten Departemente zusammengelegt werden. Neben der Bibliothek mit 150'000 Medien und rund 400 Lernplätzen wird im Erdgeschoss des Gebäudes eine Cafeteria gebaut. Weiter werden Unterrichtsräume der Abteilung «School of Management and Law» eingebaut. Die neue bibilothek sei ein wichtiger Schritt beim Ausbau des Sulzerareals zum «Gravitationszentrum» der ZHAW, sgte Piveteau.

René Zahnd, Leiter Implenia Real Estate, bekannte sich zu den Nachhaltigkeitszielen seiner Firma. Die Bibliothek wird im Minergie-Standard gebaut: «In einem denkmalgeschützten Gebäude ist das eine herausforderung», sagte Zahnd.

Am Baustart unterzeichneten Vertrer von Implenia und Stadt auch eine Absichtserklärung in einem «Open Book» zur Nachhaltigkeit. Damit verpflichtet sich Implenia, auch bei der weiteren Entwicklung des Sulzerareals auf die Nachhaltigkeit zu achten. «Diese Open-Book-Politik ist die Lösung nach einem monatelangen Ringen um das Vorgehen in Sachen Nachhaltigkeit», sagte Baustadträtin Pearl Pedergnana (SP). Die Stadt werde Implenia so immer «über die Schulter schauen» können.

Mehr zum Baubeginn der ZHAW-Bibliothek lesen Sie morgen in der Print-Ausgabe des «Landboten».

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