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Behinderungen auch in der Schweiz wegen Streiks in Deutschland

Warnstreiks bei der Deutschen Bahn AG haben am Morgen in ganz Deutschland für starke Behinderungen im Zugverkehr gesorgt. Davon betroffen sind der Nah- und der Fernverkehr. Auch Schweizer Fernzüge werden bis am Abend betroffen sein.

Ein Sprecher der Deutschen Bahn sprach von erheblichen Auswirkungen. Pendlerstrecken seien besonders stark betroffen.

Vor allem Mitarbeiter in Stellwerken und Werkstätten hätten die Arbeit niedergelegt. Teilweise sei auch das Bordpersonal im Streik. Der Güterverkehr sei ebenfalls betroffen. Es kam zu Zugausfällen und Verspätungen.

Die Warnstreiks hatten am frühen Morgen begonnen und dauerten bis 8 Uhr an. "Das geht nun flächendeckend zu Ende", sagte ein Sprecher der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG). Die Gewerkschaft hatte zu den Aktionen aufgerufen. Sie will damit den Druck auf die Bahn bei den laufenden Tarifverhandlungen für mehr Lohn erhöhen.

Weitere Warnstreiks seien vorerst nicht geplant, sagte der Gewerkschaftssprecher. Die Gewerkschaft hoffe, das "Signal" sei bei der Bahn angekommen. Nun solle erst einmal verhandelt werden. Die Tarifverhandlungen für die 130'000 Beschäftigten bei der Deutschen Bahn sollen am Nachmittag in Berlin fortgesetzt werden.

Laut Bahn ist damit zu rechnen, dass es auch nach dem Ende der Warnstreiks im weiteren Tagesverlauf Behinderungen gibt. Die betroffenen Strecken und Fahrzeuge könnten erst nach und nach wieder in Betrieb genommen werden. Laut SBB muss im Fernverkehr mit grösseren Verspätungen bis am Abend gerechnet werden.

(sda)

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