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Bei den Atomgesprächen in Montreux werden Fortschritte erzielt – bis Juli soll eine umfassende Einigung zustande kommen

Die Atomgespräche von USA und Iran in Montreux kommen voran. Eine Vereinbarung rücke näher, sagte die EU-Aussenbeauftragte Federica Mogherini.

Die Delegationen der USA und des Iran waren gestern in Montreux den zweiten Tag in Folge zu Gesprächen über das iranische Atomprogramm zusammengekommen. Angeführt werden die Delegationen von den Aussenministern John Kerry und Mohammed Jawad Sarif. Es ist vorgesehen, dass Kerry und Sarif ihre Geheimgespräche heute in Montreux fortsetzen. Am Donnerstag soll dann in Genf die sogenannte 5+1-Gruppe, die fünf ständigen Mitglieder des UNO-Sicherheitsrats und Deutschland, die Beratungen wieder übernehmen. Ziel der Gespräche ist der Abschluss einer Vereinbarung bis Ende Monat. Die EU-Chefdiplomatin Mogherini wies Kritik zurück, dass die Gespräche in Montreux unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Es sei nicht hilfreich, in diesem Stadium öffentlich Details zu diskutieren und Gerüchte zu verbreiten, sagte sie, auf isra- elische Kritik anspielend. Eine Einigung im iranischen Atomdossier bedeute Sicherheit für alle in den kommenden Jahren. Es werde kein Vertrag abgeschlossen, wenn «wir nicht ganz sicher sind, dass das iranische Atom-programm ausschliesslich friedlichen Zwecken dient», versprach Mogherini. Nach dem bisherigen Zeitplan wollen der Iran und die fünf UNO-Vetomächte USA, Russland, China, Grossbritannien und Frankreich sowie Deutschland noch diesen Monat einen Rahmenvertrag mit dem Iran erreichen. Bis Juli soll eine umfassende Einigung erzielt sein.

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