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Beim Comeback Weltmeisterin

london. An der Eiskunstlauf-WM krönte Südkoreas Kim Yuna ihr Comeback nach zweijähriger Absenz mit Gold. Patrick Chan gelang ein Heimsieg.

Kim lief an ihrem ersten Ernstkampf seit der WM 2011 in Moskau, wo sie Silber geholt hatte, so, als wäre sie nie weg gewesen. Nachdem sie in London, Ontario, bereits aus dem Kurzprogramm mit Vorsprung hervorgegangen war, distanzierte die Olympiasiegerin von Vancouver die Konkurrenz in der Kür deutlich und machte sich zur zweifachen Weltmeisterin.

Die Europa- und nun entthronte Weltmeisterin Carolina Kostner ging mit einem Rückstand von drei Punkten auf Kim in die Kür und wollte die Südkoreanerin unter Druck setzten. Dies schien bis zum letzten Sprung zu gelingen, ehe sie bei einem versuchten Dreifach-Lutz stürzte. Dennoch holte sich die Italienerin einen Punkt vor der Japanerin Mao Asada die Silbermedaille.

Als einzige Schweizerin nahm Tina Stürzinger an der WM teil. Die 17-jährige Zürcherin hatte sich als 30. des Kurzprogramms nicht für die Kür qualifiziert.

Ten mit Lambiels Hilfe

Bei den Männern verzückte der 22-jährige Kanadier Patrick Chan das Heimpublikum und sicherte sich die dritte WM-Goldmedaille in Serie, wenn auch nur ganz knapp. «Der Anfang der Kür gelang vorzüglich. Dann warf mich der Sturz beim Lutz aber aus dem Rhythmus. Der Wettkampf besteht aus zwei Teilen, diesmal gewann ich dank eines perfekten Kurzprogramms.»

Denis Ten, noch nicht 20-jähriger Kasache mit koreanischen Wurzeln, überraschte mit der besten Kür und holte sich mit 1,3 Punkten Rückstand auf Chan Silber. Er eroberte für sein Land die erste Eiskunstlaufmedaille überhaupt. Der mit Abstand besten Leistung in Tens noch junger Karriere liegt auch Schweizer Hilfe zugrunde: Der zweimalige Weltmeister Stéphane Lambiel hilft ihm vor allem bei der Choreografie des Programms.

Europameister Javier Fernandez sicherte sich Bronze. Er verdankt die erste WM-Medaille im Eiskunstlauf für Spanien wohl auch dem völlig misslungenen Kurzprogramm des Japaners Yuzuru Hanyu, des letztjährigen WM-Dritten. (si)

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