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Beim tödlichen Autounfall von Genf war Cannabis im Spiel

Die beiden Raser von Genf haben vor dem tödlichen Autorennen im Stadtzentrum im November Cannabis konsumiert. Beim Raserunfall wurde ein Fussgänger getötet. Die Staatsanwalt ermittelt gegen die beiden Lenker sowie gegen zwei Passagiere wegen vorsätzlicher Tötung.

Die beiden Männer gaben in einer konfrontativen Einvernahme am Dienstag zu, unter dem Einfluss vom Betäubungsmitteln gestanden zu haben, wie der Mediensprecher der Genfer Justiz, Henri Della Casa, am Mittwoch der Nachrichtenagentur sda sagte. Er bestätigte damit einen Bericht der Zeitung "Tribune de Genève". Bei einem Rennen im Stadtzentrum von Genf am 13. November erfasste ein Auto mit voller Wucht zwei Fussgänger, welche die Strasse überqueren wollten. Einer der Fussgänger starb, der andere wurde schwer verletzt. Bei den Autolenkern handelt es sich um zwei Männer im Alter von 19 und 23 Jahren. Gemäss einem Anfang Dezember öffentlich gewordenen Polizeibericht waren sie mit Geschwindigkeiten von bis zu 153 km/h unterwegs. Auch zwei Beifahrer wurden vorübergehend in Untersuchungshaft genommen, um zu verhindern, dass es zu Absprachen kommt. Die beiden wurden am Dienstag provisorisch auf freien Fuss gesetzt. Auch gegen die beiden Passagiere wird wegen vorsätzlicher Tötung ermittelt. (sda)

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