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Belästigung ­ beim EWZ

Eine Kommission ­ des Stadtzürcher Gemeinde­rates hat Fälle von sexueller Belästigung im EWZ untersucht. In ihrem Bericht kritisiert sie auch die Rolle der Fachstelle für Gleichstellung.

Im vergangenen Jahr ist bekannt geworden, dass einem Vorgesetzten einer Abteilung des Elektrizitätswerkes der Stadt Zürich (EWZ) verbale sexuelle Belästigung mehrerer Mitarbeiterinnen vorgeworfen wurde. Die drei Frauen, die die Vorwürfe erhoben hatten, wurden für die Dauer der Untersuchung von der Arbeit frei­gestellt – und verloren letztendlich ihre Stelle. Auch der Vorgesetzte, dem diskriminierendes Verhalten zur Last gelegt wurde, arbeitet nicht mehr für das EWZ.

Kritik an Gleichstellungsbüro

Die mit einer Untersuchung der Vorgänge beauftragte Geschäftsprüfungskommission des Stadtparlamentes (GPK) legte am Donnerstag ihren Bericht dazu vor. Kritisiert wird darin auch die ­Rolle der Fachstelle für Gleichstellung, die in den Fall involviert war. Die GPK empfiehlt, die Betreuung der Betroffenen in solchen Fällen zukünftig über die Personalabteilungen sicherzustellen und nicht über die Fachstelle. Der Stadtrat erklärt sich bereit, diese Empfehlung zu prüfen. Zudem will die GPK, dass ­ vor der Freistellung von Beläs­tigungsopfern abgeklärt wird, ob alternative Arbeitsstellen vorhanden sind. ple

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