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Benicio del Toro verkörpert den Drogenbaron Pablo Escobar

Nach seinem Auftritt al Revolutions-Ikone Che Guevara verkörpert der puertoricanische Hollywood-Schauspieler Benicio del Toro nun einen besonders bösen Buben: den berüchtigten kolumbianischen Drogenboss Pablo Escobar.

Der Drehstart zum Film "Paradise Lost" über den früheren Chef des Medellín-Kartells war für Freitag in Panama angesetzt, wie der französische Produzent Dimitri Rassam in Paris mitteilte. Die Dreharbeiten, an denen auch Produktionsfirmen aus Spanien und Belgien beteiligt sind, sollen bis Anfang Juni dauern.

Escobar hatte seine kriminelle Karriere als Autodieb und Bankräuber begonnen. In den 1960er Jahren begann er, Drogen zu schmuggeln. Schliesslich stand er an der Spitze des Medellín-Kartells, das in den 1980er Jahren gemeinsam mit dem konkurrierenden Kartell von Cali den Kokainschmuggel von Kolumbien in die USA beherrschte.

Ende 1993 wurde Escobar von der Polizei auf der Flucht erschossen. Für seine Darstellung von Ernesto "Che" Guevara war del Toro 2008 beim Filmfestival von Cannes als bester Darsteller ausgezeichnet worden. Bereits 2001 bekam er den Oscar als bester Nebendarsteller für seine Rolle im Film "Traffic", der im Drogenmilieu spielt.

(sda)

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