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Benken schrumpft um 21,8 Aren

Benken?Die Gemeinde Benken verschenkt 2180 Quadratmeter Land an die Nachbargemeinden. Das Geschäft war am Montag an der Gemeindeversammlung unbestritten.

Gemäss kantonaler Verordnung über die amtliche Vermessung dürfen Hoheitsgrenzen Grundstücke nicht mehr durchschneiden. Dies hat für die Politische Gemeinde Benken nach dem Ausbau der A4 zur Miniautobahn Auswirkungen. Als Folge des Strassenbaus sind neue Parzellen entstanden. Deshalb tritt Benken nun 1810 Quadratmeter Territorium an Dachsen ab, und Mar­tha­len wächst dank der Schenkung von Benken geringfügig um 370 Quadratmeter. Eine salomonische Lösung wurde für die Parzelle mit dem Rötibach zwischen Benken und Dachsen gefunden. Hier verlief die Grenze bisher exakt in der Bachmitte. Neu wird die obere Hälfte dieser Parzelle Dachsen und die untere Benken zugeschlagen. Damit sind auch beide wie bisher zur Hälfte für den Bachunterhalt zuständig. Die 50 erschienenen Stimmberechtigten genehmigten das Geschäft einstimmig. Leise Kritik gab es bei der Abnahme der Bauabrechnung über die Sanierung der Breitenstrasse: «Ich bin mit dem neuen Belag nicht zufrieden. Er ist sehr uneben», bemängelte ein Stimmbürger. Tiefbaureferent Heinz Meister riet dem Mann humorvoll, er solle sein Velo einfach etwas weniger pumpen. Der Kredit von 135?000 Franken ist um 5800 Franken überschritten worden, was auf die nachträglich beschlossene umfassende Sanierung des Belages zurückzuführen ist. Unterschiedliche Rechnungen Ebenfalls mit Mehrkosten von knapp 26?000 Franken schloss die ursprünglich für 395?000 Franken bewilligte Sanierung der Rollenbergstrasse ab. Hier sind zusätzlich vorgenommene Wasseranschlüsse für die Mehrkosten verantwortlich. Diskussionslos wurden auch die Wahlen in das Wahlbüro und des Delegierten in der Zürcher Planungsgruppe Weinland (ZPW) abgewickelt. Die beiden Rechnungen der Politischen Gemeinde und der Schulgemeinde schlossen unterschiedlich ab. Während bei der Politischen Gemeinde ein Plus von fast 25?000 Franken resultierte, schloss jene der Primarschule mit einem Fehlbetrag von über 50?000 Franken deutlich schlechter ab als budgetiert. Schulgutsverwalter Stefan Strasser begründete dies mit beachtlichen Mehrkosten bei der Primarschule und bei Schulliegenschaften. Anderseits sorgten höhere Steuererträge dafür, dass das Defizit nicht noch höher ausgefallen ist. Zum Schluss verabschiedete sich die zurücktretende Gemeindepräsidentin Verena Strasser nach zwölfjähriger Amtszeit von der Bevölkerung. Ihre Nachfolgerin Beatrice Salce appellierte an die Benkemerinnen und Benkemer, mit ihren Anliegen offen auf sie zuzugehen.

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