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Berechnung des Invaliditätsgrades

Der Invaliditätsgrad wird von der IV-Stelle nach der Höhe der Erwerbseinbusse in Prozent bemessen. Ausgangslage bildet das Erwerbseinkommen, das eine Person mit ihrem Beruf ohne Gesundheitsschaden erzielen könnte. Davon abgezogen wird das Erwerbseinkommen, das nach dem Gesundheitsschaden und nach erfolgten Eingliederungsmassnahmen auf zumutbare Weise erreicht werden könnte, unabhängig davon, ob dieses Einkommen tatsächlich erzielt wird. Daraus ergibt sich ein Fehlbetrag: die invaliditätsbedingte Erwerbseinbusse, in Prozenten ausgedrückt nennt sich diese der Invaliditätsgrad. Bei nichterwerbstätigen Personen bemisst die IV-Stelle den Invaliditätsgrad mit einem Betätigungsvergleich, etwa wie stark sich die Behinderung bei der Haushaltarbeit auswirkt. Bei teilweise Erwerbstätigen bemisst sie den Grad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen: Erwerbsleben (Erwerbseinbusse) und Aufgabenbebereich (Betätigungsvergleich). (red)

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