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Bereit für den nächsten Schritt

winterthur. Die Vorzeichen stehen gut, dass Yellows Handballerinnen in ihrer vierten NLA-Saison eine weitere Steigerung Richtung nationale Spitze gelingen könnte.

Wenn Yellows Trainer Sacha von der Crone sagt, sein Team sei «bereiter denn je», dann meint er damit nicht nur die gezielt verbesserte Physis. «Es stimmt sehr vieles in unserer Mannschaft. Nicht wenige Spielerinnen haben individuell einen Schritt nach vorne gemacht, dazu konnten wir uns punktuell optimal verstärken.»

Damit gemeint ist einerseits die Torhüterposition. Die Stammkeeperin der letzten Jahre, Jennifer Hofstetter, erhält mit Nadine Steinemann (Brühl St. Gallen) und Rahel Hoenig (LK Zug) namhafte Konkurrenz. Gemeint ist aber auch Barbara Sári: Die 21-jährige Ungarin stiess auf Empfehlung ihrer in Deutschland wohnhaften Tante zu Yellow und ist die Tochter der Welthandballerin von 1995, Erzsébet Ko-csis. «Sie bringt eine grosse Spielübersicht mit und macht unseren Rückraum noch unberechenbarer», sagt von der Crone. Mit Sári, der Neo-Nationalspielerin Kerstin Kündig, Nadja Lehmann, Denise Schwaiger und Ria Jugovic steht Sacha von der Crone und seiner Assistentin Elena Shevchenko ein vielversprechender Aufbaumix von durchbruch- und wurfstarken Spielerinnen zur Verfügung.

Die Flügelspielerinnen werden angeführt von der ebenfalls dem Nationalkader angehörenden Leandra Kellerhals sowie Franziska Lange auf der linken Seite. Rechts aussen empfehlen sich die Linkshänderinnen Sandra Portmann und die vom TV Zofingen gekommene Teamjüngste, Carla Eggimann. Noriane Sievi, Jacqueline Toifl und Flavia Kashani bilden das Kreisläufertrio.

«Können wir wie jetzt in der Bestbesetzung antreten, so sehe ich die Zielsetzung, noch näher an die nationale Spitze heranzukommen, als realistisch. Bei allfälligen verletzungsbedingten Ausfällen ist die Spielerdecke jedoch etwas gar dünn», beurteilt von der Crone die Si­tua­tion. Weitere Neuverpflichtungen sind deshalb nicht ganz ausgeschlossen, zumal die Belastung mit der Meisterschaft, dem Europacup, dem Schweizer Cup und den Einsätzen im Nationalteam insbesondere für die Leistungsträgerinnen hoch ist.

Heute Saisonstart

Eine erste Standortbestimmung steht Yellow heute Mittwoch zum Saisonauftakt in der Halle Spono Nottwils bevor. Gegen die Playoff-Finalistinnen streben die Winterthurerinnen ihren ersten NLA-Sieg an. Was in den letzten drei Saisons nicht gelungen ist, soll heute Tatsache werden. Sacha von der Crone warnt jedoch: «Im Startspiel kann alles passieren, ich erwarte eine enge Partie.»

Allgemein wird eine spannende Meisterschaft erwartet, zumal Meister LC Brühl einige namhafte Abgänge und Rücktritte zu verzeichnen hat, Spono Nottwil und der LK Zug etwa gleich stark wie in der vergangenen Saison einzustufen sind und auch Aufsteiger Basel Regio beachtet werden muss.

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