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Bereit für restliche Asylbewerber

Die Gemeinde Bauma kann nun ihren Verpflichtungen nachkommen und alle zugewiesenen Asylbewerber unterbringen. Am nächsten Montag ziehen elf Personen in die alte Buchdruckerei ein.

Der Umbau des Gebäudes dauerte länger, als erwartet. Doch jetzt steht die Unterkunft in der ehemaligen Buchdruckerei bereit. Am Montag werden zwei Familien aus Syrien erwartet, insgesamt elf Personen.20 Jahre lang musste sich Bauma nicht darum kümmern, dass der Kanton Asylbewerber zur Unterbringung und Betreuung auf die Gemeinden verteilt. Weil der Kanton selbst ein Durchgangsheim in Bauma betrieb, war die Gemeinde von der Aufnahmepflicht befreit. Nachdem das Durchgangsheim letztes Jahr geschlossen wurde, änderte sich dies – und zwar ziemlich schnell. Während die Gemeinde damit rechnete, erst ab Februar 2015 die volle Zahl von 21 Asylbewerbern, aufnehmen zu müssen, teilte der Kanton die Flüchtlinge bereits im letzten November zu. Neun Personen, eine Grossfamilie aus Syrien, konnten die Baumer damals in einer Wohnung in Saland unterbringen. Für die übrigen sprang eine andere Zürcher Gemeinde ein. Bauma musste allerdings für die Kosten aufkommen.

20 statt 21

Somit sind in Bauma bald 20 Asylbewerber untergebracht. Das Kontingent aufgrund der Einwohnerzahl beträgt 21 Personen. «Wir rechnen aber nicht damit, dass uns der Kanton demnächst noch eine einzelne Person zuweisen wird», sagt Gemeindeschreiber Andreas Strahm. Betreut werden die Flüchtlinge in Bauma wie in vielen anderen Gemeinden durch die ORS Service AG.

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