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Bereit für Spitzenplatz

Val d’Isère. Dominique Gisin stellte im zweiten Training für die Weltcup-Abfahrt vom Samstag in Val d’Isère Bestzeit auf.

Gisin (Bild) war schon am Mittwoch im ersten Testlauf die Schnellste ihres Teams gewesen (9.). Die 28-jährige Engelbergerin peilt in Val d’Isère ihre erste Top-Klassierung in dieser Saison an. Im bisherigen Weltcup-Verlauf ist sie noch nicht über den 6. Rang vom Super-G in Beaver Creek hinausgekommen. Gisin ist fürs Rennen optimistisch, obwohl sie bis dato in einer Weltcup-Abfahrt in Val d’Isère noch nie in die Nähe des Podests gekommen ist. Zwei 9. Ränge aus dem Jahr 2006 bedeuteten für sie bisher das obere Limit.

Gisins erste Verfolgerin im zweiten Training war Lindsey Vonn (0,04 Sekunden zurück), die sich nach einem kurzen Timeout wegen ihrer Knieverletzung in Val d’Isère zurückmeldet. Dritte wurde Tina Maze, die einen neuen Anlauf nimmt, um den Weg aus ihrer Formkrise zu finden.

Gesamtweltcup-Leaderin Lara Gut, die bei immer stärker werdendem Schneefall mit Nummer 21 nicht mehr die besten Verhältnisse vorgefunden hatte, blieb wie im ersten Training ausserhalb der Top 10. Den zweiten Testlauf schloss die Tessinerin im 19. Rang ab. Gut, die am Nachmittag noch Riesenslalom trainierte, war damit nur die viertbeste Schweizerin. Vor ihr konnten sich auch Marianne Kaufmann-Abderhalden (8.) und Fränzi Aufdenblatten (11.) einreihen.

In Val d’Isère werden am Wochenende auch im «Riesen» Punkte vergeben. Jeder Zähler ist wichtig, denn an der Spitze des Gesamtweltcups sind die Abstände eng – im Gegensatz zum letzten Winter, in dem Tina Maze eine One-Woman-Show abgeliefert hatte. Die Österreicherin Anna Fenninger liegt als Gesamtvierte lediglich 45 Punkte hinter Gut zurück.

Schweizer Abfahrer zurück

Im Abschlusstraining zur Weltcup-Abfahrt der Männer in Val Gardena fuhren die Schweizer nicht mehr so stark wie tags zuvor. Silvan Zurbriggen, Patrick Küng und Didier Défago waren im ersten Training auf die Plätze 3, 6 und 7 gefahren, doch in der zweiten Fahrt bei bedecktem Himmel und schlechterer Sicht reichte es keinem von ihnen unter die Top 10. Küng verlor als 14. knapp zwei Sekunden auf die Bestzeit, Zurbriggen erreichte mit der hohen Nummer 47 den 18. Rang, Défago blieb Platz 22. Küng hielt nur im oberen Abschnitt einigermassen mit.

Beat Feuz büsste etwas weniger Zeit ein als am Mittwoch, mit 4,85 Sekunden nahm sich der Rückstand zur Bestzeit aber noch immer sehr gross aus. Auch Carlo Janka tat sich schwer und verlor über vier Sekunden.

An der Ranglisten-Spitze tauschten der Norweger Aksel Lund Svindal und der Kanadier Erik Guay die Plätze. Svindal vor Guay lautete am Mittwoch die Reihenfolge – Guay vor Svindal hiess es im zweiten Trainingslauf. Die Favoriten-Positionen für die Prüfung vom Samstag sind damit bezogen. Morgen soll das Wetter gut sein. Für heute Freitag jedoch, wenn der Super-G auf dem Programm steht, ist leichter Schneefall angekündigt. (si)

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