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Bern verliert 90 Millionen

Der Bundesrat will das Volumen des Finanzausgleichs definitiv reduzieren. Zürich müsste 40 Millionen weniger zahlen – Bern verlöre 90 Millionen.

Das Seilziehen kann beginnen. Gestern hat der Bundesrat seine Botschaft zum Finanzausgleich 2016 bis 2019 verabschiedet. Er hält an seinem Plan fest, das Volumen der Umverteilung zu reduzieren. Jährlich sollen 330 Millionen Franken weniger ins System fliessen. Entlastet würde primär der Bund, aber auch die wirtschaftlich starken Geberkantone. Zürich müsste 40 Millionen Franken weniger abliefern. Bern hingegen müsste auf 90 Millionen verzichten, was 8 Prozent des aktuellen Bezugs von 1,1 Milliarden Franken ausmacht. Ob das Parlament die Kürzung mitträgt, ist fraglich, da die Nehmerkantone in der Mehrheit sind.

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