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Berufsschule bleibt weiterhin geschlossen

Bern. Nach einer Drohung wurden in Bern alle Standorte der Gewerblich-Industriellen Berufsschule geschlossen. Betroffen waren gestern rund 2000 Schüler, Lehrkräfte und Mitarbeitende. Zudem kam es durch Strassensperrungen zu Einschränkungen für Anwohnende. Die Hintergründe der Drohung blieben weiterhin unklar. Umfangreiche Ermittlungen seien im Gang, teilten die Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland und die Kantonspolizei gestern Abend mit. Nach der Drohung sei es zu «keinen verdächtigen Vorkommnissen» gekommen.

Den Entscheid zur Schliessung der Berufsschule an allen sieben Standorten war am frühen Donnerstagabend in Absprache mit den Schulverantwortlichen getroffen worden. Laut Polizeisprecher Michael Fichter hat der Absender der Drohung eine grosse Anzahl von Opfern angekündigt. Die Schliessung wurde gegen 20.00 Uhr kommuniziert. Die Nachricht verbreitete sich rasch – insbesondere auch über die sozialen Netzwerke – sodass gestern Morgen nur wenige Betroffene vergeblich zur Schule kamen.

Die Gewerbeschule bleibt auch heute geschlossen. Im Gegensatz zu gestern sind davon nur wenige Hundert Personen betroffen. Am Montag soll der Schulbetrieb wieder aufgenommen werden. Die Polizei wird die Situation weiterhin beobachten. (sda)

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