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Besucherflaute: Den Archhöfen springen die ersten Mieter ab

Nach eineinhalb Jahren beklagen sich viele Geschäfte der Archhöfe, dass die Kunden weiterhin ausbleiben. Das Management tue zu wenig, um dies zu ändern.

Das Shopping Seen leert sich, das Lokwerk in Töss ist eines der unrentabelsten Einkaufszentren der Schweiz, das Kesselhaus liegt weiterhin grossflächig brach – und bei den Archhöfen sind inzwischen viele Filialleiter konsterniert. Die Umsätze liegen nach eineinhalb Jahren klar unter ihren Erwartungen. Die Geschäfte Blumen Locher und das Blackout-Label Grünlicht suchen bereits Nachmieter. Dass gar die Modekette Zara inzwischen prüft, in die Altstadt zu wechseln, bestätigt der Mutterkonzern nicht. Man führe nicht Buch über die Entwicklung einzelner Filialen, heisst es aus Spanien.

Umsätze und Kundenfrequenz aufsteigend

Mehrere Geschäfte der Archhöfe beklagen, das Center-Management investiere zu wenig in eine angenehme Shoppingatmosphäre und in Werbung, um den schlechten Ruf der Archhöfe zu korrigieren. Bei der kantonalen Pensionskasse BVK, der Besitzerin der Liegenschaft, versucht man zu beschwichtigen. «Wir prüfen laufend, wo wir optimieren können», sagt Florian Küng von der Geschäftsleitung. Zudem plane man langfristig. Jedes Shoppingcenter brauche eine gewisse Anlaufzeit. Die Tendenz bei Umsätzen und Kundenfrequenz sei klar aufsteigend. Auch einige Verkäufer üben sich in Zweckoptimismus: «Winterthurer sind schwierige Neukunden. Aber hat man sie einmal, bleiben sie treu.»

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