Zum Hauptinhalt springen

Bewusster Strom verbrauchen dank neuer Onlinetools

Die Stadt lanciert zwei neue Computerprogramme zur Berechnung und Optimierung des Ener­gie­verbrauchs zu Hause.

Zur angestrebten 2000-Watt-Gesellschaft ist es noch ein langer Weg. Zurzeit beträgt unser Durchschnittsverbrauch noch das Dreifache dieser Vision. Hinzu kommt, dass es alles andere als einfach ist, den eigenen Ener­gie­verbrauch zu bestimmen. Doch mit Hilfe zweier Onlinetools der Stadt lässt sich nun immerhin der Verbrauch fürs Wohnen genau berechnen.

Die beiden Programme heissen «2000-Watt-Wohnen» und «Online Ener­gie­berater». Sie berechnen den Ener­gie­verbrauch einer Liegenschaft und schlagen mögliche Optimierungen vor. Anna Roschewitz, Bereichsleiterin des Umwelt- und Gesundheitsschutzes der Stadt, ist sich sicher, dass diese Hilfe auf Interesse stösst: «Die Ener­gie­kosten steigen bereits seit geraumer Zeit. Nun erfährt man, wie man Geld einsparen kann.»

Für Eigentümer sind die neuen Berechnungsprogramme besonders interessant. «Hausbesitzer haben rein baulich natürlich viel mehr Spielraum. Nur schon die Isolation einer Liegenschaft macht enorm viel aus.» Das heisse aber nicht, dass Mieter keine Sparmassnahmen treffen können. «Meist sind es einfache Verhaltensänderungen, durch die man sehr viel Geld und Ener­gie­ sparen kann.» Beispielsweise Elektrogeräte nach Gebrauch auszustecken. «Wir gehen im Wohnbereich von einem Idealverbrauch von 420 Watt aus», sagt Roschewitz. Zu wissen, ob man dieses Zwischenziel erreicht hat, helfe auf dem Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch