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Bezinas Verzicht auf die Olympiachance

KLOTEN/Sotschi. Benjamin Plüss und Tim Ramholt gehören zum erweiterten Kader der Schweizer Eishockeyaner.

Die Ungewissheit war dem Genfer Verteidiger Goran Bezina offenbar zu gross. Er wollte nicht nach Sotschi reisen, um dort am 10. Februar eventuell zu erfahren, dass er doch keinen Platz im Olympiateam habe. Deshalb sagte der 34-Jährige bereits gestern definitiv ab, obwohl mit Philippe Furrer ein Verteidiger sicher fehlt und mit Yannick Weber ein weiterer aus dem Stamm fraglich ist. «Bietet mich Sean Simpson für die WM in Minsk auf, bin ich sofort dabei. Aber für Sotschi konnte ich mich nicht damit begnügen, nur Reservist zu sein», sagte er.

Neben Furrer rückte gestern wie erwartet auch Klotens Goalie Martin Gerber nicht ins Camp in Kloten ein. Er wird für die Zeit der Vorbereitung nicht ersetzt, die Schweizer arbeiten im Vorfeld der Spiele mit den beiden Torhütern Tobias Stephan und Lukas Flüeler. Anstelle Bezinas rückte der Zuger Tim Ramholt ins Team auf. Und da Simon Moser entgegen den Erwartungen erst in Sotschi zum Team stösst, kommt heute als 13. Stürmer Benjamin Plüss zur Mannschaft.

Was die Vorbereitungspartien in Sotschi angeht, ist der Match am 9. Februar gegen Russland fix. Ob tags dar­auf gegen Norwegen gespielt wird, soll kurzfristig entschieden werden. Die NHL-Spieler treffen dann in Russland ein; vielleicht ist eine zusätzliche Trainingslektion dienlicher als ein zweiter Match.

Stressige Zeiten für Diaz

Von den NHL-Spielern, die nach Sotschi reisen, wird sich Raphael Diaz nicht über zu wenig Reisen beklagen. Der Verteidiger wurde gestern von den Montreal Canadiens im Tausch mit Stürmer Dale Weise nach Vancouver abgegeben. Der 28-Jährige kam in dieser Saison auf 11 Assists für die Canadiens, er rutschte zuletzt in der Hierarchie nach hinten. Diaz steht in seiner dritten NHL-Saison für Montreal, vor seinem Wechsel von der Ost- an die Westküste absolvierte er 128 Spiele (4 Tore/37 Assists). In Vancouver wird er Teamkollege von Yannick Weber, der zurzeit aber verletzt ist und in diesem Winter oft nur im Farmteam spielte. Vancouver, das in der Nacht auf heute in Detroit spielte, tritt vor Olympia noch dreimal auswärts auf – am Donnerstag in Montreal. (jch)

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