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Binz-Altlasten kosten drei Millionen

zürich. Das bis im Frühling besetzte Binz-Areal in Zürich ist mit verschiedenen Stoffen belastet. Der Regierungsrat hat drei Millionen Franken für die Altlastensanierung des rund 6000 Quadratmeter grossen Areals bewilligt. Ausserdem hat er den Baurechtsvertrag mit der Stiftung Abendrot genehmigt. Auf dem Gelände befinden sich unter anderem chlorierte Lösungsmittel, die das Grundwasser belasten. Eine Prüfung ergab, dass der Aushub die nachhaltigste Sanierung darstellt, wie die Baudirektion gestern mitteilte. Ab Mitte Februar 2014 werden nun die Altlasten beseitigt. Da der Verursacher nicht mehr ermittelt werden kann, muss der Grundstückeigentümer, der Kanton, die Kosten tragen. Wenn das Sanierungskonzept genehmigt wird, sei mit einer Kostenbeteiligung des Bundes zu rechnen.

Der Kanton gewährt der Basler Stiftung Abendrot auf dem Grundstück ein Baurecht für eine Wohnüberbauung. Geplant sind 180 Studios für das Personal des Universitätsspitals, 150 Studios für studentisches Wohnen, diverse Ateliers, ein Bereich für Gastronomie sowie günstige Gästezimmer für Kurzaufenthalter. Baubeginn soll in der ersten Hälfte 2015 sein. (sda)

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