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Bischof der Mormonen neu gewählt

Rund 250 Mitglieder zählt die Winterthurer Gemeinde der Mormonen mit der Kirche in Seen. Thomas Ottiker aus Effretikon ist seit Sonntag deren neuer Bischof.

Thomas Ottiker, der Nachfolger von Reinhard Riesen als Winterthurer Mormonen-Bischof, ist 38-jährig, Vater von drei Kindern und so was wie ein Spurensucher. Er arbeitet als Bereichsleiter am Forensischen In­sti­tut Zürich. Am letzten Sonntag ist nun noch die ehrenamtliche Bischofswürde hinzugekommen – so heisst bei den Mormonen der Gemeindeleiter. Unterstützt wird er von zwei Beratern, dem Elgger Medizinal-Unternehmer Mark Prohaska und dem Swiss-Piloten Simon Sunke. Die drei bilden die sogenannte Bischofschaft und teilen sich die Aufgaben und Arbeiten. Polygamie längst abgeschafft Von den rund 250 eingetra­genen Mitgliedern der Winterthurer Mormonen-Gemeinde sei rund die Hälfte aktiv, sagt Prohaska, der durch seine Eltern zu diesem Glauben kam und selber vier Kinder hat. «Das entspricht etwa dem Durchschnitt in unserer Gemeinde», sagt er. Und kontert mit einem Lachen die Frage nach der Anzahl Ehefrauen: «Das ist ein alter Hut; wir haben die Polygamie längst abgeschafft und verboten.» Die Mormonen-Gemeinde Winterthur existiert seit 1884, eines der ersten Versammlungslokale war oberhalb der Epa beim Bahnhof. Heute steht ihre Kirche an der Tösstalstrasse.

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