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Boldern: Verein sucht neue Wege

Männedorf. Der Trägerverein des evangelischen Tagungszentrums «Boldern» am Zürichsee will vorerst im Bildungsbereich aktiv bleiben. Das hat eine Zukunftskonferenz ergeben, an der am Samstag 75 Mitglieder teilgenommen haben. Unter ihnen waren auch Vertreter diverser Kirchgemeinden. Man wolle schon bald wieder mit thematischen Projekten in Erscheinung treten, damit die Marke «Boldern» nicht in Vergessenheit gerate, teilten die Verantwortlichen mit.

Hintergrund ist die Aufspaltung des Tagungszentrums: Wegen finanzieller Schwierigkeiten hat der Trägerverein vor einigen Monaten beschlossen, den ganzen Bereich Erwachsenenbildung, für den Boldern weit herum bekannt ist, an die Landeskirche abzutreten. Übrig geblieben sind mehrere, teilweise sanierungsbedürftige Liegenschaften oberhalb von Männedorf. Sie werden derzeit als Hotel genutzt. Offen ist, was mit diesen Gebäuden und auch mit dem Verein nun geschehen soll.

Konkrete Resultate hat die Zukunftskonferenz noch nicht gebracht. Man habe aber «die wichtigsten Handlungsfelder, die anzupacken sind», bestimmt. Im Vordergrund steht die Frage, ob eine Zusammenarbeit mit der Landeskirche wieder wünschbar und möglich ist. Mehrere Arbeitsgruppen machen sich nun ans Werk und wollen im Februar ihre Ideen vorlegen. Der Entscheid, in welche Richtung sich Boldern entwickeln soll, fällt dann im Frühling. (awe)

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