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Bratwürste, Dixieland und SRF-Kameras

In Hegi wurde gestern ein Aussenstudio des Schweizer Fernsehens aufgebaut. Die SVP feierte ihren neuen Stadtrat und das Ja zur Pädophileninitiative.

Die SVP-Jazzmatinee auf dem Areal des Gemüseproduzenten Christian Achermann in Hegi hat Tradition. Noch nie war aber so viel Parteiprominenz vertreten wie am gestrigen Sonntag. Neben den Nationalräten Jürg Stahl und Gregor Rutz sowie den Zürcher Regierungsräten Ernst Stocker und Markus Kägi stand vor allem die Winterthurer Nationalrätin Natalie Rickli im Zen­trum. Wegen ihres Engagements für die In­itia­ti­ve «Berufsverbot für Pädophile» verlegte das Schweizer Fernsehen eines von sechs Aussenstudios nach Hegi und folgte der Politikerin auf Schritt und Tritt.

Wahlfest für Lisibach

Das Ja zur In­itia­ti­ve stand schon früh fest. «Es ist wunderschön, diesen Erfolg in Winterthur feiern zu können», sagte Rickli strahlend. «Zudem tut es der lokalen SVP nach dem Wahlerfolg im Februar gut, einmal im nationalen Rampenlicht zu stehen.» Sie selber habe sich enorm gefreut über den Einzug der SVP in den Stadtrat, und sie kündigte an, dass man die Parteistärke dereinst auch ausbauen wolle. «Ein zweiter Sitz wäre wünschenswert», so Rickli. «Ich kann mir vorstellen, in einigen Jahren auch selber für den Stadtrat zu kandidieren.»

Die Veranstaltung mit Bratwürsten, Dixieland und Festwirtschaft war auch ein verspätetes Wahlfest für den Neu-Stadtrat Josef Lisibach. Vor den etwa 200 Gästen und fast der gesamten Gemeinderatsfraktion liess dieser in einer Rede das vergangene Jahr Revue passieren und zeigte sich vor allem über den Arbeitsaufwand im Stadtrat erstaunt. «Die Arbeit ist wirklich sehr streng, bereits in der ersten Sitzung gingen wir 90 Traktanden in vier Stunden durch, da bin ich schon ein wenig erschrocken», so Lisibach. Mit dem Baudepartement sei er aber zufrieden: «Es ist keine Gschpürsch-mi-Abteilung, da kann man viel bewegen.» Von seiner Partei erhielt Lisibach eine Schachtel Beruhigungstee, ein handliches Massagegerät und eine Sandkastenschaufel, um sich schnell ins Amt einzuleben.

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