Zum Hauptinhalt springen

Briefwahl macht zwei Urnen überflüssig

Die Urnen in Aesch und Hünikon werden zu wenig genutzt. Am 25. November sind sie letztmals geöffnet.

Die Dörfer Aesch und Hünikon wurden im vorletzten Jahrhundert in die Gemeinde Neftenbach «zwangseingemeindet». Nun geht ein weiteres Stück Eigenständigkeit verloren, wie der Gemeinderat schreibt: Nach den Abstimmungen vom 25. November will er die Urnen in den beiden Dörfern für immer schliessen. Der Entscheid wird damit begründet, dass heute rund 80 Prozent der Stimmenden schriftlich abstimmen würden. Entsprechend wenig würden die Aussenstellen Aesch und Hünikon jeweils an Abstimmungs- respektive Wahlsonntagen benutzt.

Der Gemeinderat will deshalb künftig in der Politischen Gemeinde Neftenbach nur noch den Urnenstandort im Gemeindehaus betreiben. Dieser ist an den jeweiligen Abstimmungssonntagen von 8.30 bis 10 Uhr offen.

Wer seine Stimme vorzeitig abgeben möchte, kann dies, wie bisher, während der Schalteröffnungszeiten tun. Per Brief können die Bürger weiterhin direkt den Briefkasten beim Gemeindehaus benutzen (bis zum Abstimmungstag um 10 Uhr) oder ihre Stimme per B-Post abgeben (bis Dienstag vor der Abstimmung). Die neuen Öffnungszeiten treten ab 1. Januar 2013 in Kraft.

Allgemeine Tendenz

Der Gemeinderat weist dar­auf hin, dass gemäss einer Umfrage verschiedene Gemeinden keine Aussenstellen mehr zur Stimmabgabe betreiben und die Urnenöffnungszeiten auf den Sonntag beschränken würden. Nach dem Gesetz über die politischen Rechte muss die Urne am Abstimmungstag mindestens eine Stunde offen sein.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch