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Brigitte Röösli, was ist Würde?

Was sagen Sie einem dementen Bewohner einer Pflegeinstitution, der verzweifelt nach seinem Gewehr sucht, obwohl er gar keines (mehr) besitzt?

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Sie machen sich also nicht mit ihm gemeinsam auf die Suche?

Immer wieder treten Fälle von Missbrauch im Pflegeheim ans Tageslicht. Entsteht Missbrauch aus einer Überforderung heraus?

Wie hat sich diese Gewalt geäussert?

Indem er etwa gezwungen wird, praktisch alle seine Habseligkeiten zurückzulassen und das Zimmer mit einem völlig Fremden zu teilen.

Wie kann ein Mensch, der die tägliche Körperpflege nicht mehr selbst erledigen kann, trotzdem Würde bewahren?

Wie meinen Sie das?

Auch Pflegende erleben entwürdigende Si­tua­tio­nen – etwa wenn sie anzügliche Bemerkungen über sich ergehen lassen müssen. Wie gehen Sie damit um?

Wie machen die Angestellten das konkret?

Waren Sie auch schon Opfer?

Inwiefern?

Was ist Würde?

Hat ein stark Heroinsüchtiger, der sich aufgibt, auch Würde?

Zurück zur Alterspflege: Haben die Angestellten vor lauter administrativem Aufwand überhaupt noch Zeit, sich neben der Pflege um die Bewohner zu kümmern?

Aber auch ein Alterszentrum muss wirtschaftlich sein.

Wie stellen Sie sich Ihren eigenen Lebensabend vor?