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Brite findet offenbar seltenes und teures Erbrochenes von Wal

Nach einem gewöhnlichen Spaziergang mit seinem Hund ist ein Brite im Nordwesten Englands vielleicht als reicher Mann zurückgekehrt. Er fand am Strand einen stinkenden Brocken, der aus wertvollem Amber bestehen könnte.

Wie die britische BBC am Donnerstag berichtete, wurde Hündin Madge bei einem Spaziergang auf den gelblichen Klumpen mit seiner wachsartigen Konsistenz aufmerksam und beschnupperte ihn ausführlich. Ihr Herrchen Ken Wilman liess das Fundstück zunächst jedoch am Strand liegen und kam später zurück, um es zu holen.

Beim ersten Riechen habe er den Geruch als ekelhaft empfunden. "Es hat einen moschusartigen Geruch, aber je länger man daran riecht, desto besser wird der Duft", sagte Wilman. Dabei könnte es sich um die Substanz Amber handeln - Erbrochenes eines Pottwals, das in der Parfümindustrie eingesetzt wird.

Ob es sich tatsächlich um sogenanntes schwimmendes Gold handelt, wird nun geprüft. Ein französischer Händler habe ihm aber bereits 50'000 Euro angeboten, sagte Wilman der BBC.

"Es ist wegen seiner speziellen Eigenschaften so viel wert", sagte Andrew Kitchener vom Nationalmuseum von Schottland. Amber sei "eine sehr wichtige Grundlage für Parfüm, und es ist schwer, einen künstlichen Ersatz dafür zu finden".

(sda)

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