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Brütten als Filmhotspot in der Region

Es ist nicht das erste Mal, dass Brütten als Kulisse für einen Spielfilm dient. Schon der Schweizer Kinofilm «Nachbeben» von Regisseurin Stina Werenfels aus dem Jahr 2006 wurde in einem Designerhaus im 2000-Seelen-Dorf gedreht. Dies, obwohl die Handlung des Films mit Hauptdarsteller Michael Neuenschwander als Investmentbanker HP eigentlich an der Zürcher Goldküste spielt. Dass nun erneut ein Drehort in Brütten ausgewählt wurde, ist laut Nadine Gliesche von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) «reiner Zufall». Entscheidend sei gewesen, dass die Reihenhaussiedlung perfekt zur Geschichte passe. Eine gewisse Wiederholung innerhalb der Überbauung war gefragt. Dies ist bei der Siedlung an der Säntisstrasse am östlichen Dorfrand gegeben, die wegen ihrer Spitzdächer im Volksmund als «Tob­lerone-Quartier» bezeichnet wird. Hinzu kommt laut Gliesche ein grosser logistischer Vorteil: «Die Familie ist gerade in den Ferien.» Dadurch könne die Filmcrew den ganzen Tag hindurch Aufnahmen machen. Die zehntägigen Dreharbeiten haben am 17. Februar begonnen. Zuvor war das Team eine Woche lang damit beschäftigt, das Haus der Geschichte (siehe Box rechts) entsprechend einzurichten. Das Mobiliar der Bewohner wurde derweil zwischengelagert. Die Eigentümer werden dafür entschädigt, dass sie ihr Haus als Drehort zur Verfügung stellen. Zahlen wollen SRF und die Produktionsfirma ­Zodiac Pictures nicht nennen. Daneben ist man auch rundum versichert. Denn es kann vorkommen, dass nach den Dreharbeiten ein Rasen wieder angesät oder eine Wand neu gestrichen werden muss. «Die Filmcrew ist aber immer angehalten, möglichst vorsichtig zu sein», so Gliesche. (fam)

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