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Budget: 1,9 Millionen Franken gestrichen

Der Rat hat gestern das gekürzte Budget 2014 genehmigt. Vor allem bei den Investitionen sahen alle Parteien Sparpotenzial.

Der Grosse Gemeinderat Illnau-Effretikon hat gestern dem Voranschlag 2014 einstimmig zugestimmt, allerdings nicht ohne vorher mehrere Kürzungen vorzunehmen. Die Parlamentarier sind damit grossmehrheitlich den Anträgen der Rechnungsprüfungskommission (RPK) gefolgt und haben insgesamt drei Sparanträge in der Laufenden Rechnung und acht in der Investitionsrechnung genehmigt. Auch der beantragte Steuerfuss von 115 Prozent kam einstimmig durch. Somit verbleibt er auf dem Vorjahresniveau. Keine Chance hatten die Kürzungsanträge der RPK-Minderheit. Der Betrag von 30 000 Franken, der für die Partnerschaften in Europa, namentlich mit den Städten Orlovà und Grossbottwar, vorgesehen war, bleibt in der Laufenden Rechnung stehen. Auch die Berufswahlschule kann ihre iPads für 10 000 Franken anschaffen. Schulvorsteherin Erika Klossner (FDP) hatte die Gemeinderäte davon überzeugen können, dass es auch für Handwerker wichtig sei, die neueste Technik zu nutzen. Hier waren Vertreter der SVP anderer Meinung: «Das ist ein Spielzeug, ich sehe keinen Nutzen für die Schüler», sagte Roger Schwaller. Vergeblich hatte Samuel Wüst (SP) versucht, die schon vom Stadtrat gestrichenen 6000 Franken für Gartenberatungen wieder ins Budget zu nehmen. Doch selbst der zuständige Gesundheitsvorstand Max Binder (SVP) hatte davon abgeraten. «Rat holen kann man sich auch im Internet», sagte er. Bei den Investitionen hatte die RPK insgesamt 1,98 Millionen Franken sparen wollen. Sie kam damit fast durch. Die vorgesehenen 100 000 Franken für die Planung der Gesamtrenovation des Schulhauses Watt liess der Rat allerdings im Voranschlag drin. Das vom Stadtrat vorgelegte Budget 2014 sieht bei einem Aufwand von 102,17 Millionen Franken und einem Ertrag von 100,48 Millionen Franken ein Defizit von 1,69 Millionen Franken vor. Das Ergebnis dürfte sich dank der angenommenen Sparanträge von total 45 000 Franken in der Laufenden und 1,88 Millionen Franken in der Investitionsrechnung nur wenig verbessern. Trotzdem wird sich die Stadt weiter verschulden müssen. Für 2014 rechnet der Stadtrat mit 57 Millionen Franken. (neh)

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