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Budget warf Fragen auf

An der Russiker Gemeindeversammlung stimmte niemand gegen das Budget 2014. Der Gemeinderat musste aber einige Posten näher erklären.

Es war das letzte Budget, das Gemeindepräsident Eugen Wolf am Montagabend an der Gemeindeversammlung präsentieren durfte. Seine letzte Versammlung wird er im März leiten, danach tritt er ab. An einer ausserordentlichen Gemeindeversammlung werden die Russiker Stimmberechtigten im Frühling über die In­itia­ti­ve für eine Dreifachturnhalle mit Familienzen­trum abstimmen. Ganz ohne Zwischenrufe verlief die Behandlung des Budgets 2014 allerdings nicht. Obwohl auf den ersten Blick nichts Stossendes zu finden war: Der Gemeinderat sah bei einem Aufwand von 22,45 Millionen Franken unter dem Strich eine praktisch ausgeglichene Laufende Rechnung vor. 19 000 Franken Ertragsüberschuss hatte er veranschlagt. Auch der Steuerfuss von 113 Prozent sollte gleich bleiben. Trotzdem ortete ein Votant Sparpotenzial. So monierte er, dass für die Exekutive rund 110 000 Franken mehr Ausgaben (insgesamt 372 000 Franken) vorgesehen waren als noch im Vorjahr. «Weshalb eine solche Steigerung?», wollte er wissen. Finanzverwalter Hans­peter Dutler gab Auskunft. So sei etwa ein Redesign des Internetauftritts in diesem Betrag enthalten. Ebenso die Überarbeitung des generellen Wasserprojekts und die Einführung von neuen Behördenmitgliedern nach den Neuwahlen im Frühling. Der Votant kritisierte im Weiteren, dass der Gemeinderat den Betrag für den Regionalverkehr «runtergefahren» hatte, und zwar von 252 000 Franken auf 223 000 Franken. «Der Gemeinderat sollte den öffentlichen Verkehr besser fördern», fand er. Margrit Berlinger erklärte, dass wegen der Neugestaltung des Dorfzentrums zwei Bushaltestellen wegfallen würden. Im Weiteren erhalte die Gemeinde Rückzahlungen. In der Abstimmung kam der Voranschlag schliesslich ohne Gegenstimme durch. Ebenso passierte die Leistungsvereinbarung zwischen der Schule Russikon und dem Schulpsychologischen Dienst Bezirk Pfäffikon. Die Kosten von 105 000 Franken sind im Budget 2014 bereits enthalten. (neh)

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