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Bundesliga: Schalke entlässt Huub Stevens

Gelsenkirchen. Das 1:3 zu Hause gegen Freiburg hat Schalke-Trainer Huub Stevens den Job gekostet.

Die Art und Weise, wie sich Schalke gegen Freiburg zu Hause vor über 60 000 schwer enttäuschten Zuschauern trotz ansprechender Startphase (1:0 durch Farfan/20.) ein 1:3 einhandelte, veranlasste den Vorstand von Schalke 04 zum Handeln. Huub Stevens wurde entlassen, der bisherige U17-Trainer Jens Keller bis Ende Saison eingesetzt. Die Position von Stevens war schon vor der Partie geschwächt gewesen. In den letzten sechs Partien hat Schalke nur zwei Punkte gewonnen. Der Cham- pions-League-Gruppensieger ist in der Tabelle nach dem zunächst besten Start seit 41 Jahren auf Platz 7 abgestürzt. Dem sportlichen Niedergang folgten die üblichen medialen Scharmützel und Spekulationen. Am Sonntagmorgen setzte Schalke-Präsident Clemens Tönnies dem Trauerspiel ein Ende und sprach ein Machtwort: «Stevens hat die Mannschaft nicht mehr erreicht», war er überzeugt.

Gegenteilig zur Leistungskurve Schalkes entwickelte sich zum Ende der Vorrunde hin diejenige Bayer Leverkusens. Die souveräne Leistung beim 3:0-Sieg gegen Hamburg passte zum erstaunlich guten Gesamtbild. Das Trainerduo mit Sascha Lewandowski und Sami Hyypiä hat im Schatten von Titelverteidiger Dortmund und Leader Bayern eine Equipe geformt, die spielerische Brillanz ausstrahlt, im eigenen Stadion ungeschlagen ist und mit Stefan Kiessling, dem Doppeltorschützen gegen den HSV, auch den Mann in seinen Reihen hat, der die Skorerliste der Bundesliga mit zwölf Treffern anführt. Mit neun Punkten Rückstand ist Leverkusen der erste Verfolger Bayern Münchens, das die Hinrunde fast nach Belieben dominiert hat.

ManU nicht zu stoppen

In der Premier League stürmte Manchester United gegen das in «Old Trafford» seit 1968 sieglose Sunderland zu einem problemlosen 3:1-Sieg. Das 1:0 – das 1500. Heim-Tor in der bald 26-jährigen Ära von Manager Alex Ferguson – schoss Robin van Persie, Rooneys 3:0 bereitete der Holländer vor.

Mit sechs Punkten Rückstand auf Leader Manchester United folgt Titelverteidiger Manchester City, der auf das 2:3 gegen den Stadtrivalen mit einem 3:1-Erfolg in Newcastle reagierte. Nach brillanten 39 Minuten der Gäste war die einseitige Angelegenheit im St. James’ Park entschieden. Sergio Agüero und Javi Garcia hatten getroffen. Coach Roberto Mancini brachte Carlos Tevez an der Seite seines argentinischen Landsmanns Agüero. Mit den beiden Südamerikanern in der Startaufstellung hat City bislang alle Spiele gewonnen.

Gefeierter Miro Klose

In der Serie A gewann das von Vladimir Petkovic (ehemals YB) betreute Lazio Rom das Verfolgerduell gegen Inter Mailand 1:0 und ist seit sechs Spielen ungeschlagen. Torschütze war in der 82. Minute Miroslav Klose nach einem Steilpass Stefano Mauris. Der 34-jährige Deutsche wurde dafür in den italienischen Sonntagsblättern euphorisch gefeiert. Auch Petkovic lobte: «Miro ist ein grossartiger Spieler, der sein Talent in unseren Dienst stellt. Die Mannschaft gibt das Beste, Klose sorgt für die Tore.»

Lazio unterstrich seine Heimstärke, resultierten doch 22 von 27 möglichen Punkten im «Olimpico». Daran hatte gegen Inter auch Torhüter Federico Marchetti seinen Anteil, der in der 72. Minute einen Schuss Antonio Cassanos an den Pfosten lenkte. Inter hatte viel Pech, zumal bereits Rodrigo Palacio nur den Pfosten getroffen hatte. (si/red)

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