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Burris Zuhause im Musée de l’Elysée

lausanne. Der Fotograf René Burri deponiert sein privates Archiv als Leihgabe im Musée de l’Elysée in Lausanne.

Er ist einer der international bekanntesten Fotografen der Schweiz, und er hat ein umfangreiches Lebenswerk vorzuweisen. René Burri, in Zürich geboren und am 9. April achtzig geworden. 30 000 Bilder befinden sich in seiner eigenen Sammlung. Diese kommt nun, wie gestern an einer Pressekonferenz in Lausanne bekannt gegeben wurde, als Leihgabe für vorderhand zwanzig Jahre ins Musée de l’Elysée in Lausanne und soll hier wissenschaftlich aufgearbeitet und archiviert werden.

Zu diesem Zweck wird eine René-Burri-Stiftung gegründet. Der Kanton Waadt unterstützt das Unternehmen mit jährlich 200 000 Franken für die Stelle eines Konservators. Nach Angaben von Sam Stourdzé, dem Direktor des Musée de l’Elysée, richtet sich die René-Burri-Stiftung in seinem Muse­um ein. Während das Archiv in Lausanne konservatorisch betreut wird, bleibt es – was die kommerzielle Nutzung betrifft – in der Hand von René Burri und dessen Familie, wie Stourdzé weiter sagte.

Der 80-jährige René Burri hat als Mitglied der Agentur Magnum die Welt bereist. Zu seinen berühmtesten Bildern gehören Porträts von Che Guevara, Picasso und Alberto Giacometti. Das Museum für Gestaltung in Zürich widmet ihm zu seinem 80. Geburtstag die Ausstellung «Doppelleben». Die gestern eröffnete Schau macht erstmals mit seinem vielseitigen farbfotografischen Schaffen bekannt. Eine Besprechung folgt. (sda/red)

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