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Bus nimmt längere Route

Ab dem 9. Dezember wird der Bus 665 eine andere Route durch das Dorf fahren – zur Sicherheit der Schulkinder. Zudem will die Gemeinde flächendeckend Tempo 30.

In Zukunft fährt das Postauto in Dättlikon nicht mehr durch die Schulstrasse. Das teilt die Postauto Schweiz AG mit. Nach dem Fahrplanwechsel vom 9. Dezember nimmt der Bus den Weg über die Umfahrungsstrasse und durch das Unterdorf bis zur Endhaltestelle vor dem Gasthof Traube – so wurde es von der Gemeinde gewünscht. «Etwa 40 Kinder laufen jeweils vom Breiteweg her über die Schulstrasse in die Schule», sagt Gemeindeschreiber Hans Schmid. «Wir wollten die Sicherheit erhöhen und haben dar­um eine andere Route für das Postauto beantragt.» Doch die Linienführung der öffentlichen Verkehrsmittel muss auch im regionalen Verkehrsplan festgehalten werden. «Diese Änderung im Plan haben wir eingereicht», sagt Schmid. Sie werde aber noch bearbeitet. Um nicht bis zum Fahrplanwechsel 2013 warten zu müssen, übernimmt die Gemeinde die Zusatzkosten von gut 7000 Franken für ein Jahr. Diese entstehen, weil der Bus auf der neuen Route eine längere Strecke zurücklegt. Sobald die Linienführung im Verkehrsplan erfasst ist, entfallen diese Kosten. Tempo 30 im Dorfkern geplant Auch für die geplante Einführung einer flächendeckenden Tempo-30-Zone im Dorfkern kommt der Gemeinde die neue Busroute entgegen. Denn der Bus muss sich dann nicht durch die Schikanen der beruhigten Schulstrasse schlängeln. «Wir warten derzeit bezüglich Tempo 30 auf die Verfügung der Kantonspolizei», sagt Schmid. Anschliessend folgt die öffentliche Auflage. Sollte es keine Rekurse geben, könnten die baulichen Massnahmen für die Verkehrsberuhigung schon bald umgesetzt werden.

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