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«Carlos» darf wieder bei Beqiri ins Thaiboxtraining

Seit dieser Woche ist «Carlos» wieder im Raum Basel. Er wohnt im Umfeld des Thaiboxlehrers Shemsi Beqiri.

Die Situation sei für alle Beteiligten «herausfordernd», schreibt die Oberjugendanwaltschaft in einer Medienmitteilung. Auf Anfrage sagt der Leitende Jugendanwalt Patrik Killer, man sei in Bezug auf «Carlos» unter ständiger Beobachtung. Beispielsweise gestalte sich die Wohnungssuche nicht einfach. «Es ist ein ganz steiniger Weg.»

Der jugendliche Straftäter «Carlos» wohnt seit letztem Montag laut Killer im Umfeld seines früheren Thaibox­lehrers Shemsi Beqiri im Raum Basel. «Shemsi Beqiri ist die engste Bezugsperson von ‹Carlos›», sagt Killer. «Wir sind mit den Fachleuten übereingekommen, dass das die beste Unterbringung für ihn ist.» Zu den Fachleuten gehört die Firma Riesen-Oggenfuss, die den Betreuungsauftrag für «Carlos» hat.

Tagesstruktur für «Carlos»

In seiner Freizeit darf «Carlos» nun auch wieder thaiboxen. «Dies im Sinne eines Kompromisses», sagt Killer. Dafür müsse er aber seine schulischen Defizite intensiv nachholen, eine Therapie machen und Praktika absolvieren. Die jetzige Massnahme unterscheide sich deshalb von derjenigen, die «Carlos» bekannt machte und die 29 000 Franken monatlich kostete. Nun hat «Carlos» laut Killer eine Tagesstruktur. Er müsse sich auf die neue Situation einlassen. Die Kosten belaufen sich auf 19 000 Franken im Monat.

«Dieses Vorgehen ist mit Justizdirektor Martin Graf abgesprochen», heisst es in der Mitteilung. Genauer möchte Killer das nicht erläutern. (ea)

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