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CD-SPOTS Irgendwo im Weltall Mehr als ein Sternchen

Kraft, Intensität und Erhabenheit sowie eine Vielfalt an stilistischen Einflüssen: Das sind die Kennzeichen von «Flux», dem zweiten Album der jungen Luzerner Rockband Alvin Zealot. Die vor Erregung leicht zitternde Stimme von Benjamin Bucher erinnert ebenso an den Led-Zeppelin-Sänger Robert Plant wie sein euphorisierender, mit theatralischen Gesten aufgeladener Gesang, der seine Schwingen irgendwo im Weltraum auszubreiten scheint. Folk- und Filmmusikelemente werden mit einem rockigen, energisch treibenden Rhythmus versetzt (Kim Alla­mand, Schlagzeug, Nick Furrer, Bass, Jeremy Sigrist, Gitarre). Erstmals aufgefallen war das Quartett, das damals aus vier Kanti-Schülern bestand, vor vier Jahren an einem kleinen regionalen Festival. Zwei Jahre später brachten Alvin Zealot ihr Debütalbum «Tears of St. Lawrence» heraus, das 2011 für den Swiss Music Award nominiert war. Nach einer Pause, die der Selbstfindung diente, ist nun also das zweite Album da. Mit seinen zehn sich steigernden, mehr oder weniger psychedelischen Songs macht es einen geschlossenen Eindruck. Das liegt nicht zuletzt an der (selbst verantworteten) Produktion, die punkto Sounddesign und nahtlose Übergänge ganze Arbeit geleistet hat. Betörende Melodien und eine überschiessende Fantasie sorgen dafür, dass man sich kaum satthören kann. (dwo)

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Mit dem Nachfolgealbum des vor zwei Jahren überraschend erfolgreichen «Doo-Wops & Hooligans» beweist Bruno Mars, dass sein Aufstieg kein Zufall war. Auch wenn der Einsatz seiner Stimme nicht selten an ­Michael Jackson erinnert: Die zehn Stücke auf «Unorthodox Jukebox» beseitigen jeden Zweifel an seinem Talent als Songschreiber. Anders als beim Vorgängeralbum sind hier zwar keine Hits auszumachen, die eindeutig herausstechen würden. Vielmehr liefert der 27-jährige Musiker mit seinen an die 1980er-Jahre angelehnten, leicht funkigen Soulnummern durchgängig hochstehende Unterhaltung. «Moonshine» etwa ist ein rundum stimmiger, entspannt swingender Song, «When I Was Your Man» eine zauberhafte Ballade, die sich nicht klebrig aufdrängt, sondern ihre Wirkung erst mit der Zeit entfaltet, «Money Make Her Smile» eine heisse, ener­gie­geladene Tanznummer und «Show Me» gar ein raffinierter, erotisch aufgeladener Reggae-Song. (dwo)

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