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Cevi auf dem Sprung nach vorn

Der Cevi Hettlingen-Henggart braucht Geld. Leiter Matthias Trüb sucht dar­um das Gespräch mit der Gemeinde Henggart. Ein Förderbeitrag für die Henggarter Jugendlichen und die Möglichkeit einer Altpapiersammlung wären ihm willkommen.

Rund 100 Buben und Mädchen zählt der Cevi Hettlingen-Henggart. Etwa 60 von ihnen wohnen in Hettlingen. Der Rest kommt aus Henggart. Für Matthias Trüb spielt es aber eigentlich keine Rolle, wer woher kommt. «Wir sind wie eine grosse Familie», erklärt der 20-jährige Cevi-Abteilungsleiter. Der angehende Maschinenbauingenieur selbst wohnt noch zu Hause in Hettlingen und studiert an der ETH. Das Thema, wo wer wohnt, ist für ihn momentan aktuell: Weil der Cevi Hettlingen-Henggart bei seinem Antrag für Jugendförderung 2011 die Gesamtliste seiner Mitglieder eingereicht hatte (also mitsamt den Henggarter Jugendlichen), erhielt er einen zu hohen Förderbeitrag von der Gemeinde Hettlingen. Jetzt muss er 920 Franken zurückzahlen («Landbote» vom 29. August). Gespräche mit Henggart Trüb, der sich auch hätte vorstellen können, dass die Gemeinde auf die Rückforderung verzichtet und der Cevi im Gegenzug einen zusätzlichen Frondiensteinsatz leistet, hat inzwischen Konsequenzen aus dem Vorfall gezogen: «Ich bin momentan mit der Gemeinde Henggart im Gespräch, um mich dort nach entsprechenden Förderbeiträgen für die Henggarter Jugendlichen zu erkundigen.» Auch sei seine Abteilung daran interessiert, sich in Henggart ebenfalls an einer Altpapiersammlung zu beteiligen. «Die Signale, die ich bislang aus Henggart erhielt, werte ich als positiv», sagt der J+S-Leiter. «Wir sind zur Jahresversammlung der Vereine eingeladen worden, und ein Gesprächstermin mit der verantwortlichen Gemeinderätin und dem Gemeindepräsidenten von Henggart steht bevor.» Weniger Erträge beim Altpapier 60 Franken zahlt ein Jugendlicher im Jahr für die Cevi-Mitgliedschaft. Für die Hettlinger erhält die Abteilung zudem einen Förderbeitrag von 40 Franken pro Person. «Etwa die Hälfte der Mitgliederbeiträge liefern wir dem Regionalverband für seine Unkosten ab», erklärt Trüb. Der Rest werde für Material und Leiteranlässe in der eigenen Abteilung gebraucht. Mit zwei Altpapiersammlungen alle zwei Jahre bessert der Cevi ausserdem sein Budget um rund 3000 Franken pro Jahr auf. «Früher erhielten wir rund 4000 Franken pro Sammlung.» Da das Altpapier inzwischen auch auf der Hettlinger Entsorgungsstelle abgegeben werden kann, habe sich der Betrag um rund 1000 Franken im Jahr reduziert. Die Cevi-Leitung erhofft sich nun, den Verlust und die Rückzahlung teilweise mit einer jährlichen Papiersammlung in Henggart wettmachen zu können. Am Samstag werden Mitglieder des Cevi Hettlingen-Henggart zunächst aber gemeinsam mit der Pfadi beim Schilfen im kantonalen Naturschutzgebiet Baldisriet mitwirken. Dieser Anlass des Naturschutzvereins Hettlingen findet jedes Jahr statt und hat schon eine lange Tradition. Danach wird ein Grossteil der Cevi-Abteilung bald schon ins Herbstlager nach Hospental UR reisen. «Dort werden wir eine spannende und abwechslungsreiche Woche mit Phileas Fogg, der Figur aus ‹In 80 Tagen um die Welt›, verbringen», kündigt Trüb an. Der Cevi Schweiz ist der Verband aller CVJM und CVJF der Schweiz.

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