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CO2-Abgabe und Effort 14+ verteuern Gas

Heizgas wird im neuen Jahr mehr als 13 Prozent teurer. Dies ist unter anderem eine Folge der Sparmassnahmen der Stadt.

Ab dem 1. Januar 2014 müssen Gaskunden in Winterthur 9,2 Rappen pro Kilowattstunde bezahlen. Das sind 1,1 Rappen mehr als bisher. Diese Zunahme um rund 13,5 Prozent entspricht einem Trend: Die Heizgaspreise in Winterthur steigen seit Jahren an. Eine Ausnahme machte einzig die Preissenkung im Jahr 2012, welche damals aufgrund von besseren Vertragskonditionen zustande kam. Die Hälfte der Winterthurer Haushalte werden mit Gas beheizt. Der Preisaufschlag für eine durchschnittliche Familie mit einem Jahresverbrauch von 12 000 Kilowattstunden liegt etwa bei 132 Franken.

Mehr Geld an die Stadt

Ein Grund für die jetzige Preissteigerung sind laut Stadtwerk Winterthur die Sparmassnahmen, welche der Gemeinderat in den letzten Wochen beschlossen hat. Zukünftig muss Stadtwerk mehr Geld an die Stadt bezahlen. Dieses soll nicht wie bisher nur der Stromkasse, sondern neu auch den Geschäftsfeldern Gashandel und Fernwärme entnommen werden. Damit ist der Gaspreis auch abhängig von den Budgetschwankungen der Stadt.

Neben der lokalen hat aber auch eine nationale Änderung Einfluss auf den Gaspreis. Die schweizweite CO2-Abgabe, welche als Lenkungsabgabe auf allen fossilen Brennstoffen erhoben wird, wird ab 2014 von heute 36 auf 60 Franken pro Tonne verursachtes CO2 erhöht. Dies, weil die Schweiz die festgelegten CO2-Einsparziele in den letzten Jahren nicht erreicht hat. Stadtwerk Winterthur schreibt in einer Mitteilung, Heizgas bleibe trotz der baldigen Preiserhöhung konkurrenzfähig ge­gen­über Heizöl. Zudem gelte Heizgas als klimafreundlicher. (mpl)

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