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Criminale kommt in die Schweiz

bern. Aus Anlass von Friedrich Glausers 75. Todestag findet das Jahrestreffen der deutschsprachigen Krimibranche, die Criminale, erstmals in der Schweiz statt. 200 Schreibende bestreiten 100 Veranstaltungen in den Kantonen Bern und Solothurn. Die Palette reicht von klassischen Lesungen über Filme, Theater, Ausstellungen, Dinnerkrimi auf dem Schiff, Stadtspaziergängen auf den Spuren von Verbrechen, Krimis zum Selberlösen bis zu Schnuppertagen in Polizeiposten. Haupttatorte sind Bern, Solothurn, Thun und Burgdorf. In 20 weiteren Ortschaften stellen Krimiautoren und -autorinnen Geschichten vor, die sie extra für diese Gemeinden verfasst haben.

Eröffnet wird der Reigen am nächsten Mittwoch im Landhaus Solothurn mit einer Glauser-Soiree. Der erste Schweizer «Tatort»-Kommissar Laszlo Kish liest mit aus Briefen des «Vaters des deutschsprachigen Kriminalromans». Höhepunkt ist traditionell der «Tango Criminale» am Samstag, auf dem die Glauser-Preise verliehen werden. Von den 20 Nominierten stammt nur Andrea Weibel aus der Schweiz. Mit ihrem Roman «Steinherz», in dem sie die 17-jährige Lilia als Detektivin einführt, wird Andrea Weibel es schwer haben: Sie konkurriert unter anderem mit Horst Otto Oskar Bosetzky, genannt -ky, der schon über 50 Bücher geschrieben hat, die Hälfte davon Krimis, und neben dem Glauser sogar das Deutsche Bundesverdienstkreuz besitzt. (sda)

www.die-criminale.de

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