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CS und UBS zahlten Millionen an Parteien

Bern. Die Banken legen Parteispenden transparenter dar als andere Grossunternehmen der Schweiz. Zu diesem Schluss kommt eine Umfrage der Aktionärsvereinigung Actares unter den 20 im Swiss Market Index geführten Unternehmen. Gemäss den gestern veröffentlichten Ergebnissen beantworteten 17 Firmen die Fragen. Sieben gaben an, in den letzten zwei Jahren Zuwendungen an Parteien gemacht zu haben, nämlich Credit Suisse, Holcim, Julius Bär, Nestlé, Roche, Swiss Re und UBS.

Credit Suisse und UBS hätten klare Kriterien, Gesamtbeträge und Verteilschlüssel für finanzielle Zuwendungen an politische Parteien veröffentlicht, schreibt Actares. Die Grossbanken stellten 2012 je eine Million Franken für Parteien mit Fraktionsstärke auf Bundesebene zur Verfügung. Während die Credit Suisse die Unterstützung ­unabhängig von politischen Positionen erteilt, fordert die UBS ein Bekenntnis zu Wettbewerb und Marktwirtschaft.

Was Spenden an Verbände und Abstimmungskomitees angeht, gab Julius Bär am detailliertesten Auskunft. In den Jahren 2011 und 2012 unterstützte die Bank politische Kam­pa­gnen mit insgesamt 231 500 Franken. Ein beträchtlicher Teil davon betraf politische Geschäfte im Kanton Zürich wie den Ausbau des Flughafens oder den Zürcher Parkplatzstreit. (sda)

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