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Dank Fonds-Gelder in die Spielgruppe

Wenn Eltern finanziell nicht auf Rosen gebettet sind, haben auch die Kinder häufig einen schwierigen Start ins Leben. Dank dem Gertrud Lipponer-Fonds verbessert sich die Situation aber.

Auch Kinder aus benachteiligten Familien sollen in Winterthur eine Spielgruppe besuchen können. Der Stadtrat bewilligte 25'000 Franken aus dem Gertrud Lipponer-Kinderfonds für Elternbeiträge, wie das Departement Schule und Sport am Freitag mitteilte. Die Fachstelle Frühförderung unterstützt damit Eltern, die sich den Spielgruppenbesuch ihres Kindes sonst nicht leisten könnten. Der Besuch einer Spielgruppe zwei Mal pro Woche kostet im Jahr etwa 1600 Franken. Der Besuch einer Spielgruppe sei für viele Kinder eine besonders gute Vorbereitung auf den Kindergarten. Denn die Kinder lernen so, sich von den Eltern für kürzere Zeit zu trennen, mit andern Kindern zu spielen und Rücksicht zu nehmen und fremdsprachige Kinder machen sich mit der deutschen Sprache vertraut.

92 Kinder unterstützt

Die Fachstelle Frühförderung ist eine Kooperation zwischen dem Departement Schule und Sport und dem kantonalem Kinder- und Jugendhilfezentrum KJZ Winterthur. Die Fachstelle klärt den Förderungsbedarf der Kinder ab und stellt in deren Namen Gesuche an private Geldgeber. Der Gertrud Lipponer-Kinderfonds wird vom Stadtrat verwaltet. Er kann entscheiden, ob die Anträge dem Stiftungszweck entsprechen. Wie es in der Mitteilung heisst, wurden im vergangenen Jahr aus verschiedenen privaten Zuwendungen Beiträge in der Höhe von ingesamt 97'217 Franken an die Frühförderung ausbezahlt. 92 Kinder konnten damit unterstützt werden. Die Spielgruppenbeiträge werden jeweils abhängig vom Einkommen vergünstigt. Die Beiträge, über die der Stadtrat beschliesst, gehen, wie dieser betont, dank dem Fonds nicht zu Lasten der Steuerzahler.

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