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Dank Obama zu Ueli Maurer

Der Winterthurer Michael Lüchinger wurde bei «Schweizer Jugend forscht» ausgezeichnet. Dar­um empfing ihn am Montag der Bundespräsident in Bern.

Cicero politisierte vor Christus im antiken Rom, Barack Obama sitzt im 21. Jahrhundert im Weissen Haus. Zeitlich könnten die beiden Politiker nicht weiter auseinanderliegen. Der 20-jährige Winterthurer Michael Lüchinger aber brachte für sein Forschungsprojekt für «Schweizer Jugend forscht» die beiden Persönlichkeiten zusammen. Im Rahmen seiner Maturaarbeit verglich er ihre Reden in einer rhetorischen Analyse. Seine Arbeit wurde im Mai mit dem Prädikat «sehr gut» ausgezeichnet. Als Anerkennung empfing ihn Bundespräsident Ueli Maurer am Montag mit 30 weiteren Jungforschern in Bern.

«Es war ein sehr interessanter und eindrücklicher Abend», sagte Lüchinger gestern. Man habe mit einem Empfang im Bundeshaus gerechnet, doch wegen laufender Sessionen musste man in den Bernerhof gleich nebenan weichen. Dort begann der Abend mit einer Diskussion mit Ueli Maurer, bei der ihm die Jugendlichen Fragen stellen konnten. «Ich habe mich nach seinen Führungsprinzipien erkundigt», sagt Lüchinger. Die Antwort des Bundespräsidenten: Er sei bestrebt, stets als Team zu arbeiten, da besonders im Militär, das zu seinem Departement gehört, ein Top-down-Denken herrsche.

Neue Forschungsprojekte stehen bei Lüchinger momentan nicht an. Er ist mit seinem Studium in Law and Economics in St. Gallen beschäftigt. Entsprechend knapp ist die Zeit, um neben dem Studium noch zu forschen. «Ich beschäftige mich immer noch mit Politik und Reden, jedoch mehr in meiner Freizeit», so Lüchinger. Nicht zuletzt bringe ihm sein Rhetorikwissen in seinem Studium einen grossen Nutzen.

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