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Dario Cologna fällt bis zu acht Wochen aus

Der Langlauf-Profi Dario Cologna erlitt beim Training am Montag einen Innen- und Aussenbandriss sowie einen Syndesmosebandriss.

Kurz vor dem Saisonstart wird Dario Cologna von grossem Verletzungspech heimgesucht. Der Bündner verletzte sich am Montag im Training am rechten Sprunggelenk erheblich. Er vertrat bei einer lockeren Jogging-Einheit in Davos den Fuss. Dabei erlitt er einen Innenband-, einen Aussenband- sowie einen Syndesmosebandriss am rechten oberen Sprunggelenk. Zusätzliche Untersuchungen am Dienstag in St. Gallen zeigten eine Gelenkinstabilität, welche eine Operation erfordert. Diese wird am Freitag durchgeführt. Gemäss Teamarzt Patrik Noack wird Cologna voraussichtlich sechs bis acht Wochen pausieren müssen. Das heisst: Er wird neben dem Weltcup-Auftakt in Kuusamo (Fi) auch die Heimrennen in Davos von Mitte Dezember und möglicherweise auch die Tour de Ski, die an Silvester und Neujahr erstmals in der Lenzerheide haltmacht, verpassen. Ein Start an den Olympischen Spielen in Sotschi ist aber nicht in Gefahr. «Ruhe bewahren» Noch am Montagmorgen hatte Colo­gna seine gute Verfassung bei internen Trainingsrennen unter Beweis gestellt. «Diese Verletzung schmerzt nicht nur körperlich, sondern auch mental», sagte Cologna nach den Untersuchungen. «Ich werde nun aber Ruhe bewahren, mit unseren medizinischen Spezialisten ein Rehabilitationsprogramm erarbeiten und dann einen gezielten Trainingsaufbau für die Olympischen Spiele machen. Die Schweizer Cheftrainerin Guri Hetland ist überzeugt, dass Cologna trotz des Rückschlags stark in den Weltcup zurückkehren wird. Da seine Trainingsgrundlage sehr gut sei, werde er diese Periode gut überstehen und die Rehabilitation optimal nutzen, so die Norwegerin.

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