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Das Depot retten wird schwierig

Bauvorsteherin Pearl Pedergnana (SP) gab gestern bekannt, dass der Stadtrat vor zwei Wochen den Abbruch des alten Busdepots Deutweg in einem Vorentscheid bewilligt hat. Allerdings darf die Abrissbirne die Gebäude erst dann zerstören, «wenn eine rechtskräftige Bewilligung für die Wohnüberbauung vorliegt», sagte sie. Das dürfte noch etwas dauern, da bisher weder eine Genossenschaft ausgewählt wurde noch ein Projekt besteht. Gut möglich also, dass das Depot, dessen älteste Teile 1914 gebaut wurden, noch 100-jährig wird.

Eine Oppositionsgruppe um den Architekten Hannes Moos setzt sich dafür ein, dass das Depot (oder Teile davon) über den 100. Geburtstag hinaus Bestand hat. Sie würden gegen die Abbruchbewilligung rekurrieren, sagte Moos. Zudem suche man Kontakt zu Gemeinderäten, um sie davon abzubringen, eine Wohnzone W4 fest­zulegen. In der Aufsichtskommission des Gemeinderats aber ist die Umzonung im Sinne des Stadtrats nach zwei Lesungen einstimmig genehmigt worden. Diskutiert wurde einzig die maximal zulässige Geschosszahl. (mgm)

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