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Das erste von sieben Auswärtsspielen

Winterthur. Der EHC Winterthur beginnt heute die Rückrunde der Qualifikation in der Erstliga-Ostgruppe mit dem Auswärtsspiel gegen Seewen.

Nach elf Qualifikationsspielen liegt der EHCW auf Rang 5, mit fünf Punkten Rückstand auf Leader Frauenfeld und einem Vorsprung von acht Zählern auf den Siebten Bülach. Zweifellos: Wäre das die Si­tua­tion nach dem Abschluss der Masterround oder nach den Playoff-Viertelfinals – das Ergebnis wäre gemessen an den Erwartungen und Zielen enttäuschend.

So weit ist es noch nicht. Aber klar ist: Die Winterthurer müssen sich steigern, um den Ansprüchen gerecht zu werden, die sie ja auch an sich selber haben. Sie müssen wieder mehr Tore erzielen als in den letzten Spielen – dem 0:4 gegen Dübendorf, dem 2:4 in Weinfelden und dem 3:2-Sieg nach Penaltyschiessen gegen Bülach, und sie müssen gegnerische Konter wieder besser in den Griff bekommen.

Dass es nach einer Serie von sieben Siegen in den letzten Partien vor der Nationalteampause nicht mehr so gut lief, hatte auch mit den sich häufenden verletzungsbedingten Absenzen zu tun, die Trainer Markus Studer immer wieder zu Umstellungen zwangen. Es war kaum normal, dass man trotz einem Kader von 23 Feldspielern wiederholt auf eigene oder Klotener Elite-Junioren zurückgreifen musste.

Die Partie in Seewen ist ein Schlüsselspiel: Es ist die erste von sieben Auswärtspartien bis zum Abschluss der Qualifikation. In der Vorrunde haben die Winterthurer auf fremdem Eis nur gegen Chur und Bellinzona (nach Verlängerung) gewonnen, in Weinfelden und Romanshorn aber verloren. Mit einem Sieg heute in Seewen könnte der EHCW einen ersten Hinweis dar­auf geben, dass er imstande ist, seine Auswärtsbilanz nachhaltig verbessern zu können. Passiert das nicht, wird er früher oder später wieder in den Kampf am Strich verwickelt sein.

Seewen defensiv stark

Die von Corsin Camichel betreuten «Seebner» haben bei ihrer 0:2-Niederlage in Winterthur vor allem defensiv einen starken Eindruck hinterlassen. In den Spielen danach mauserten sie sich sogar zu einem Spitzenteam. Dieser Eindruck wurde gegen Ende der Vorrunde mit vier Niederlagen in fünf Spielen wieder deutlich korrigiert. Auch das Ausscheiden in der Cup­qualifikation letzte Woche gegen Herisau deutet dar­auf hin, dass Seewen seinen Platz in der oberen Masterround noch längst nicht gesichert hat. Für den EHCW bedeutet das: Gegen ein Team dieses Zuschnitts muss er sich jetzt ­wieder einmal durchsetzen. Auch auswärts. (uk)

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