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Das grosse Stromrüsten vor der Finsternis

Die partielle Sonnenfinsternis am 20.März könnte Stromausfälle verursachen. Netzwerkbetreiber sorgen vor. Auch in der Schweiz.

Am Morgen des 20.März verdunkelt sich die Sonne in Europa für gut zwei Stunden. Vor allem Länder, die einen grossen Teil ihrer Stromproduktion aus Solarenergie beziehen, müssen in dieser Zeit mit einem markanten Abfall der Stromleistung rechnen. «Gas-, Kohle- und Wasserkraftwerke in ganz Europa müssen deshalb gleichzeitig hoch- und wieder runtergefahren werden», sagt Christian Schubert von der Netzgesellschaft Swissgrid. Stark betroffen seien Länder mit hohem Anteil an Fotovoltaik. In der Schweiz ist der Anteil an Solarstrom mit rund einem Prozent gering. Weil die Schweiz Bestandteil des europäischen Übertragungsnetzes ist und direkt an drei Länder mit hohem Solarstromanteil grenzt, sei aber auch unser Land betroffen. Auch bei Swissgrid werde das Personal aufgestockt. Wie dramatisch die Folgen der Finsternis ausfallen, hängt vom Wetter ab. Scheint überall die Sonne und fällt sie dann plötzlich aus, ist der Leistungsabfall markant. Ist es bewölkt, wird das Netz ohnehin bereits von anderen Kraftwerken gespeist. Die partielle Sonnenfinsternis beginnt in der Schweiz um etwa 9.25Uhr und dauert bis 11.45Uhr, wie die Schweizerische Astronomische Gesellschaft auf ihrer Website schreibt.

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