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Das Märchen der Überflieger von Lo & Leduc geht weiter

Das Berner Duo Lo & Leduc sackte gestern bei der achten Verleihung im Zürcher Hallenstadion gleich drei Auszeichnungen ein. Die Stimmung war toll – bis auf einen kurzen Moment.

Das Hip-Hop-Duo Lo & Leduc hat erreicht, was bisher nur Rapper Stress im Jahr 2008 gelungen ist: Die beiden Berner konnten sich an der Verleihung der 8.Swiss Music Awards im Zürcher Hallenstadion über Trophäen in drei Kategorien freuen. Als Gewinner in den Sparten «Best Talent», «Best Live Act» und «Best Group» sind sie die Abräumer des Abends. Gefolgt von James Gruntz, der in der Kategorie «Best Breaking Act» gewann und zudem mit dem neu eingeführten «Artist Award» ausgezeichnet wurde (alle Auszeichnungen: siehe Kasten). Posthum geehrt wurde Udo Jürgens. Mit einer schrägen Eigeninterpretation verwandelte Tobias Jundt, Frontmann der Band Bonaparte, den Jürgens-Klassiker «Aber bitte mit Sahne» kurzerhand in den heimlichen Hit des Abends.

Buhrufe für Roger Köppel

Während die Show ansonsten nicht zuletzt dank dem eingespielten Moderatorenteam Melanie Winiger und Mario Torriani nach Plan verlief, sorgte der Auftritt von «Weltwoche»-Chef Roger Köppel für Missmut. Der Laudator, der der Solothurner Band Krokus den «Outstanding Achievement Award» überreichte, erntete Buhrufe. Ein wenig glamouröser Auftritt – «e herte Mocke», wie Krokus-Bassist Chris von Rohr trocken bemerkte. Alles in allem ging die diesjährige Verleihung des wichtigsten Schweizer Musikpreises aber mit viel Glanz und Gloria und bei bester Stimmung zu Ende. Zu den Showacts gehörten Stefanie Heinzmann, Leal, Die Fantastischen Vier oder James Bay. Doch am allermeisten freute sich das Publikum einmal mehr über den abschliessenden Auftritt der Berner Überflieger Lo & Leduc. Das Datum der nächsten Swiss Music Awards steht bereits fest: Sie finden am 12.Februar 2016 statt – wie gestern im Zürcher Hallenstadion.

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