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Das Parlament der Bisherigen

160 der 180 Kantonsräte treten als Bisherige an. Nur 20 hören auf Ende der Legislatur auf.

Der Ansturm auf einen der 180 Kantonsratssitze ist gross. Gegen 2000 Personen bewerben sich auf den Wahllisten. Frei werden aber nur 20 Sitze, zählt man jene, die am Ende der Legislatur freiwillig aufhören. Bei den Abtretenden handelt es sich fast ausschliesslich um altgediente Politiker. Zu ihnen gehören der Ratsdoyen Willy Haderer (SVP), Gabriela Winkler (FDP) oder Erika Ziltener (SP) von der Patientenstelle. Die zu Ende gehende Legislatur ist geprägt durch besonders viele vorzeitige Rücktritte. 49 von 180 Kantonsratsmitgliedern rutschen nach. Für sie kommt am Wahltag vom 12. April die Stunde der Wahrheit mit Wahl oder Abwahl. Vor vier Jahren mussten zwei Dutzend Ratsmitglieder das Parlament unfreiwillig verlassen. Die SP-Fraktion ist mit Abstand Spitzenreiterin bei den Nachrutschern. 43 Prozent gelangten so ins Parlament. Die Grünen kommen auf 40 Prozent. Die FDP, die einzige Fraktion mit einer Frauenmehrheit, bringt es auf 34 Prozent Wechsel. Auffallend weniger Blutauffrischung gab es bei der SVP. Nur 13 Prozent der Fraktion sind Neue. tsc Seite 17

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