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Das Prinzip von «Cannabis Social Clubs»

Cannabis Social Clubs, zu deutsch Cannabisvereine, ­existieren als Projekt bereits in Spanien, den Niederlanden, Deutschland oder Frankreich. In Genf orientiert man sich am Modell, wie es Barcelona derzeit umsetzt. Vereinsmitglieder könnten gegen Bezahlung Cannabis beziehen. Vor dem Beitritt würde eine Kurzanamnese durchgeführt, um bei abhängigen Personen präventiv eingreifen zu können. Die wöchentliche Bezugsmenge soll auf 20 Gramm beschränkt werden, um das Risiko des Handels einzudämmen. Anbau, Transport, Verteilung und Konsum unterlägen Sicherheitschecks. Ausgearbeitet hat das Projekt der Soziologe Sandro Cattacin, der an der Uni Genf lehrt. Begleiten würde das Projekt eine Gruppe von Forschern.

Für Winterthurs Stadtrat lässt das Projekt noch zu viele Fragen offen. «Hauptproblem wäre die Sicherstellung und Kontrolle einer von der Produktion bis zum Verkauf geschlossenen Kette», schreibt er in ­seiner Antwort auf das Postulat. In Genf hat man bereits den Bauernverband angefragt, ob man bereit wäre, kon­trol­liert Hanf anzubauen. «Erst wenn er legal ist», hiess es dort. hit

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