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Das schwimmende Restaurant ist wieder auf Kurs

Das Projekt eines «schwimmenden Restaurants» am Bürkliplatz ist längst nicht gestorben. Es gibt interessierte Investoren.

Ein schwimmendes Restaurant beim Bürkliplatz in Zürich ist möglich. Das ergab eine Machbarkeitsstudie, wie die Baudirektion des Kantons Zürich Ende Juni mitgeteilt hat. Bau­direktor Markus Kägi gab damals bekannt, dass man sich auf die Suche nach Interessenten machen wolle, die allenfalls in ein solches Projekt investieren würden. Und die gibt es, sagt nun Dominik Bonderer, Leiter Kommunikation in Kägis Direktion. Selbstverständlich ist das nicht, denn die Restaurationsplattform im See dürfte nicht mehr als 900 Quadratmeter Fläche umfassen. Das entspricht 70 bis 100 Plätzen.«Ein Restaurant dieser Grössenordnung lässt sich kaum rentabel betreiben», hatte Kägi erklärt. Der Antrieb, zu investieren, dürfe daher nicht primär profitgetrieben sein. So war nicht auszuschliessen, dass sich gar niemand für die Idee begeistern lässt. Es gibt mehrere Interessenten, steht heute fest. «Es sind erste Gespräche geführt worden», sagt Bonderer. Spruchreif sei indes noch nichts. Das Projekt erfordere grosse Sorgfalt, und Zeitdruck bestehe nicht.Die Stadt Zürich stand lange hinter dem Projekt. Seit klar ist, dass das Kongresshaus seine ursprüngliche grosse Terrasse zurückerhalten soll, findet man das Seerestaurant beim Bürkliplatz aber keine gute Idee mehr. So hatte es Stadtpräsidentin Corine Mauch im Juni just einen Tag, bevor Kägi vor die Medien trat, kundgetan. Danach liess die Stadt verlauten, dass man sich gleichwohl offen zeigen wolle. Angesichts zahlreicher anderer gastronomischer Angebote am See äusserte man aber Skepsis, ob sich Interessenten finden würden. tma

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