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Das Stimmvolk hebt die Behördenentschädigung an

Der Gemeinderat und die Primarschulpflege von Humlikon haben all ihre Vorlagen deutlich durchgebracht.

Einen «sehr erfreulichen Rechnungsabschluss» konnte der neue Huemliker Gemeindepräsident Marcel Meisterhans am Montagabend präsentieren. Bei einem Aufwand von rund 3,017 Millionen Franken schliesst die Jahresrechnung 2013 der Politischen Gemeinde Humlikon mit einem Ertragsüberschuss von 260 375 Franken ab. Das positive Resultat bewirkt haben in erster Linie höhere Einnahmen bei der Gemeinde- und Grundstückgewinnsteuer. Die 54 an der Gemeindeversammlung anwesenden Stimmberechtigten haben die Rechnung einstimmig gutgeheissen. Mehr und komplexere Aufgaben In der Vergangenheit wurde die Behördenentschädigung in Humlikon etwa alle zehn Jahre angepasst. Nun ist das Huemliker Stimmvolk dem Antrag des Gemeinderates einstimmig gefolgt, die Besoldung für die Amtsperiode 2014 bis 2018 zwischen 5 und 16 Prozent zu erhöhen. So erhält ein Gemeinderatsmitglied im Jahr neu 7500 Franken Entschädigung (bisher 6457.80), während der Gemeindepräsident oder die Gemeindepräsidentin neu 9000 Franken erhält (bisher 8577.20). Alle anderen Entschädigungsansätze bleiben unverändert. Meisterhans begründete die Anhebung der Besoldung damit, dass die Zahl der Aufgaben und die Komplexität der Sachverhalte zugenommen hätten, was für die Behördenmitglieder eine höhere Arbeitsbelastung mit sich bringe. Dieser Argumentation pflichtete auch der Präsident Rechnungsprüfungskommission, Konrad Räss, bei. So seien die Zeiten, als ein Gemeinderat seinen Job noch für eine Wurst und eine Flasche Wein gemacht habe, vorbei. Dass es nicht einfach sei, Leute für ein Behördenamt zu finden, habe die letzte Erneuerungswahl gezeigt. BVK-Rückstellung als Last Mit rund 52 000 Franken ist der Aufwandüberschuss der Jahresrechnung 2013 der Primarschulgemeinde Humlikon weniger als halb so hoch wie budgetiert. Dies, obwohl die Rückstellung für die Beamtenversicherungskasse des Kantons Zürich (BVK) sowie Mehrausgaben für Vikariate und Lektionen der Integrierten Förderung (IF) besonders negativ zu Buche schlugen. Mit rund 6000 Franken Minderkosten schloss die Abrechnung der Turnplatz- und Aussenanlagensanierung ab. Sowohl diese Rechnung als auch die Jahresrechnung wurden klar genehmigt.

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