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Dasselbe von vorn

Der EHC Winterthur trifft heute (20 Uhr) auswärts auf den SC Weinfelden. Wie schon am Samstag beim 0:1 gegen die Pikes ist mit hartem Widerstand zu rechnen.

Am Samstag hat der EHC Winterthur mit 0:1 nach Penaltyschiessen gegen die äusserst defensiv eingestellten Pikes Oberthurgau die erste Saisonniederlage bezogen. Trainer Markus Studer geht davon aus, dass es sein Team heute im Auswärtsspiel gegen Weinfelden mit einem genau gleich ausgerichteten Gegner zu tun bekommt. Man macht sich demnach auf ein ähnlich schwieriges Spiel gefasst. Das verwundert nicht: Die Ausgangslage ist für die Weinfelder dieselbe, wie sie für die Pikes gewesen ist. Auch dem Team von Rolf Schrepfer fehlen zahlreiche Stammspieler, unter anderem ist auch der Einsatz des Spielertrainers ist wegen einer Knieverletzung fraglich bis unwahrscheinlich. Zwei Siege in Folge Hinzu kommt: Der EHC Winterthur ist der klare Favorit, und gegen einen Favoriten macht man nun einmal mit Vorteil die Schotten dicht. So haben die Pikes am Samstag zwei Punkte geholt, so hat auch Weinfelden am gleichen Abend in Frauenfeld 2:0 gewonnen. Es war schon der zweite Sieg der «Trauben» in Folge nach jenem in Wetzikon, nachdem sie die ersten fünf Spiele verloren hatten. Letzte Saison erreichten die Thurgauer als Aufsteiger auf Anhieb die Runde der ersten sechs Teams. Es war auch aufgrund des einen oder anderen Abgangs – etwa Fabian Brem (Martigny) oder Sven Trachs­ler (Bülach) – klar, dass es schwer würde, das Vorjahresresultat zu wiederholen. Die Verletzungsserie trug dazu bei. Verbesserungspotenzial Dennoch bringt der EHCW den Weinfeldern den gebührenden Respekt entgegen: «Sie haben zwei starke Torhüter und ein gutes Powerplay», warnt Trainer Studer. Über die Niederlage seiner Mannschaft gegen die Pikes hat er sich nicht allzu viel Gedanken gemacht: «Es ist unglücklich gelaufen, aber es ist kein Drama.» Beispielsweise sei die Defensivarbeit gut gewesen und nach vorne habe man sich genügend Abschlussmöglichkeiten erarbeitet. Dennoch muss in der Offensive eine Steigerung kommen, wenn der EHCW nicht noch einmal an einem verbarrikadierten Tor auflaufen will. «Ein oder zwei Dinge haben wir schon angesprochen», sagte Studer. Verbesserungspotenzial liegt beispielsweise im Erarbeiten von Nachschussmöglichkeiten oder auch im Powerplay, das – im Gegensatz zu den meisten anderen Spielen – gegen die Pikes nicht nach Wunsch gelungen ist. Wenn diese Punkte umgesetzt werden können, dann müsste sich der EHCW heute in der Güttingersreuti wieder als das präsentieren, was er bis letzte Woche war: Die offensiv und defensiv beste Mannschaft der Liga.

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